Zu den bedeutsamen theologischen Erkenntnissen des Judentums zwischen den Testamenten gehört die Entdeckung der Totenauferstehung, wie sie die Apokalyptik zwischen 167-164 v. Chr. in Dan 12 für die in den hellenistischen Wirren Umgekommenen artikuliert. Als auf dem Höhepunkt des Religionskonflikts nicht das Gottesreich in Jerusalem anbrach, sondern innergeschichtlich eine Verständigung erreicht wurde, setzte eine Umwandlung der Auferstehungshoffnung in vielen Unterschiedlichen Denkmodellen ein. Eine dieser Spielarten des hoffenden Denkens ist auch die Erwartung einer postmortalen himmlischen Auferstehung der Märtyrer unmittelbar nach ihrem Tod in den Himmel hinein lässt sich in frühjüdischen, neutestamentlichen und altkirchlichen Texten weiterverfolgen. So schliesst die Untersuchung mit der Frage, ob Jesus von Nazareth als Märtyrer mit seiner eigenen Auferstehung gerechnet hat.
Ulrich Kellermann Libri




Gerhard Tersteegen als Sachwalter der Reformation
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Tersteegens Gemeinschaft auf der Otterbeck und ihre Regeln
Frömmigkeit zwischen eremitenhaftem Quietismus und geschwisterlichem Pietismus