Ilija Trojanow è uno scrittore tedesco di origine bulgara, attivo anche come traduttore ed editore. La sua opera letteraria esplora spesso temi di identità, migrazione e scontro di culture. Trasforma le sue esperienze provenienti da diversi contesti in narrazioni avvincenti che stimolano la riflessione del lettore. Lo stile di Trojanow è noto per la sua ricchezza e profondità.
This book narrates the life of Sir Richard Burton, a prominent Victorian figure, highlighting his controversial translation of the "Arabian Nights," which marked a significant moment in the interaction between Islam and the West, known for its provocative eroticism that shocked his peers.
The Collector of Worlds is a rare combination of literary achievement and popular accessibility. A bestseller in Germany, the novel is a meditation on the extraordinary life of Sir Richard Burton, one of the most flamboyant figures of the Victorian age. Burton was the first westerner to make the hajj to Mecca, and discovered the source of the Nile with Speke. His translation of the Arabian Nights is one of the great moments in the encounter between Islam and the West, a version of the Arab classic that scandalised his contemporaries with its salty eroticism. Troyanov's novel does full justice to this great, controversial mediator between cultures. The book imagines his encounter with India as a young officer, and other episodes in his life are seen through the eyes of his Indian servant; the Sharif of Mecca, who is conducting an enquiry into Burton's audacious journey and its consequences for the Ottoman Empire; and a former slave who guided Burton to the Nile.
This fictionalized account imagines the life of Sir Richard Francis Burton--a 19th-century British colonial officer and translator with a rare ability to assimilate into indigenous cultures.
Ein abenteuerlich schönes Lesevergnügen! „Weltensammler“ Ilija Trojanow hat die schönsten Abenteuergeschichten zusammgentragen: für Weitgereiste und Zuhausegebliebene, für Große und Kleine, für Wilde und Brave, für Früherwachsene und Junggebliebene. Die poetischen und geheimnisvollen Bilder von Aljoscha Blau machen dieses Buch zu einem idealen Be-gleiter bei allen Arten von Armchair-Travelling. Mit Geschichten von Jules Verne, Robert L. Stevenson, Karl May, Jack London, Her-man Melville, Sten Nadolny, Cormack McCarthy.
Je größer die Katastrophe wird, desto kleiner erscheinen die Alternativen - so könnte man die gegenwärtige Lage zusammenfassen. Trotz der gewaltigen ungelösten sozialen und ökologischen Probleme werden Marktwirktschaft und parlamentarische Demokratie weiterhin als die einzigen effizienten und zukunftsträchtigen Modelle menschlichen Zusammenlebens präsentiert. Während die sozialen Widersprüche zunehmen, wachsen das Leiden und das Unbehagen an dieser Aussichtslosigkeit. Es ist an der Zeit, eine widerständige Alternative in Erinnerung zu rufen, in der Kritisches und Visionäres, Analytisches und Programmatisches zusammenkommen, um die herrschenden Verhältnisse in Frage zu stellen. Eine undogmatische und anti-ideologische Tradition, die alternative Visionen menschlichen Zusammenlebens und -wirkens anbietet: Anarchismus 2.0!
Auf dem heiligen Strom Ganges, mit Millionen muslimischen Pilgern auf der Hadsch, als Rückkehrer in das Land seiner Kindheit, Ostafrika: Leben und Reisen sind für den Schriftsteller Ilija Trojanow untrennbar verbunden. Seine besondere Leidenschaft gilt seit jeher dem indischen Subkontinent, Arabien und Afrika. Stets ist er allein und ohne Gepäck unterwegs, als Nomade abseits der Touristenströme, als Pilger zwischen den Weltreligionen oder als literarischer Spurenleser. Ob er in Tansania eine Suahelihochzeit mitfeiert, mit den Bootsleuten am Ganges das Mittagessen teilt oder sich von den Ornamenten in der großen Moschee von Mekka berauschen lässt: Mit Trojanow als Begleiter wird die Fremde zu einem intensiven, ureigenen Erlebnis.
Der Begriff des KAMPF DER KULTUREN, der seit dem Ende des Kalten Krieges verwendet wird, hat weltweit neue Feindbilder geschaffen und Konflikte angeheizt. Bestsellerautor Ilija Trojanow und der indische Dichter Ranjit Hoskote entlarven die Absurdität dieser These und widerlegen die Vorstellung eines kulturellen Weltkriegs. Sie argumentieren, dass die Definition kultureller Identität durch Abgrenzung absurd und unmöglich ist. Der Versuch, eine kulturelle Scheinreinheit durch Unterdrückung anderer Einflüsse zu bewahren, wird scheitern. Im Untertitel wird betont, dass Kulturen sich nicht bekämpfen, sondern zusammenfließen. Dieses Zusammenfließen ist ein Naturgesetz und der dynamische Prozess, der kulturelle Identität und Zivilisation ermöglicht. Was oft als KAMPF DER KULTUREN wahrgenommen wird, ist lediglich der verzweifelte Versuch, diesen fruchtbaren Prozess aufzuhalten. Trojanow und Hoskote erkennen an, dass dieser Prozess nicht immer friedlich verläuft, aber er wird stattfinden, unabhängig von unserer Zustimmung. Anhand aktueller und historischer Beispiele wird eine Kampfschrift gegen den Kulturkampf präsentiert, die auf Vernunft und ein neues Gefühl für das Gemeinsame setzt. Dies ist eine aufklärerische und radikale Streitschrift gegen neue Feindbilder.
Über 8000 km reisten die Autoren Ilija Trojanow und Chenjerai Hove durch Zimbabwe. Sie haben drei Monate lang die Ältesten in den Dörfern besucht, saßen oftmals tagelang mit den betagten Frauen und Männern zusammen und hörten ihnen zu, wie sie von den Zyklen des Lebens, den traditionellen Riten und Festen erzählten. Sie erfuhren, warum die Einhaltung von Tabus noch heute Sinn macht, die Ahnen von so großer Bedeutung sind und der Bezug zur Natur so eng ist. Dieses Buch öffnet die Tür zu einer ganz eigenen Geisteswelt, zu einer anderen Sicht der Dinge des Lebens, die auch im"hoch entwickelten"Europa bereichern kann.
Ilija Trojanow widmet sich in seinen Gedankenspielen der Neugier und weckt das Verlangen, die Welt zu erfahren. Durch die Figuren Herr und Frau Gier und etymologische Analysen vermittelt er Wissen unterhaltsam und regt die Leser*innen an, neugierig auf das Mögliche zu werden. Neugier wird als Schlüssel zur Utopie beschrieben.
Bestseller-Autor Ilija Trojanow und Klaus Zeyringer zeigen den Sport aus einer anderen Perspektive: aus der Perspektive von uns Fans! Denn wie der Sport erlebt wird, welche Höhepunkte, Emotionen, Rituale und Gemeinschaften er stiftet, das macht seine große Faszination aus. In Reportagen live vor Ort berichten sie von großen Wettkämpfen u.a. aus der Welt des Fußballs, des Tennis, des Biathlon und Handballs, des Schwingens und Darts, des Cricket und des Radfahrens. Sie erzählen von Bierduschen und Fangesängen, von Feuerwerk und Fanblocks – und von Stadien ohne Zuschauer, ohne Fans. Ergänzend zu den Reportagen denken sie über das Wesen des Fantums nach, über Emotionen, Nationalismus und Männlichkeit, über Fachsimpelei, Geld und VIP-Zonen, über Mythen, Inszenierung und Ersatzreligionen. Ihr Buch ist sowohl Feier wie Analyse der großen Leidenschaft, die wir Menschen dem Sport entgegenbringen: mitreißend erzählt, ungewöhnlich und voller Momente mitfühlender Erkenntnis.