This notable book, recognized by The Washington Post, delves into compelling themes and intricate character development. It offers a unique perspective on its subject matter, inviting readers to explore complex relationships and societal issues. The narrative is enriched with vivid imagery and thought-provoking insights, making it a significant addition to contemporary literature. Engaging and well-crafted, it promises to resonate with a diverse audience and provoke meaningful discussions.
Hubert Wolf Libri







Reformideen für die Kirche von morgenDie heutigen Probleme der Kirche sind hausgemacht. Lösungen könnten an jahrhundertealte, lange unterdrückte Ideen und kirchliche Praktiken anknüpfen, die wichtige Impulse für dringend notwendige Reformen liefern. So waren die Päpste keineswegs immer allmächtig, Frauen hatten hohe Leitungsfunktionen, Laien konnten die Beichte abnehmen, die Ehelosigkeit der Priester war nicht zwingend vorgeschrieben. Ein reicher Ideenfundus also, den Hubert Wolf hier anschaulich und überzeugend freilegt.
Der Unfehlbare
Pius IX. und die Erfindung des Katholizismus im 19. Jahrhundert
Zölibat
16 Thesen
Der Zölibat verpflichtet katholische Priester zur Ehelosigkeit. Trotz sexuellem Missbrauch durch Priester wird er bis heute als ein Grundpfeiler der Kirche verteidigt. Hubert Wolf zeigt dagegen, dass der Zölibat gar nicht so alt ist und es heute bereits verheiratete Priester gibt. Er hinterfragt die diversen Begründungen und findet gute Gründe dafür, den Zölibat endlich abzuschaffen. Sein kirchenhistorisch profunder, glasklar argumentierender Weckruf sollte auch im Vatikan gehört werden.Die Ehelosigkeit der Priester wurde mit ihrer kultischen Reinheit begründet. Sie diente dem Schutz der Kirche vor Erbansprüchen legitimer Söhne und später zur Abgrenzung von den Protestanten. Noch von Johannes Paul II. wurde der Zölibat mit Verweis auf Jesus spirituell verklärt. Doch gehäufte Missbrauchsfälle lassen fragen, ob die priesterliche Ehelosigkeit immer heilsam ist. Hubert Wolf stellt die umstrittene Einrichtung rigoros auf den kirchenhistorischen Prüfstand. Er erklärt, wie es zum Zölibat kam, warum die alten Argumente nicht mehr ziehen und welche guten Gründe es heute dagegen gibt: Ausnahmen vom Zölibat haben sich bewährt, der Priestermangel könnte behoben und die Gefahr des Missbrauchs eingedämmt werden. In einem gibt Hubert Wolf den Fürsprechern des Zölibats allerdings recht: Mit seinem Wegfall könnte das klerikale System mit seiner Geringschätzung von «Laien» und Frauen insgesamt zur Disposition stehen. Und das wäre auch gut so.
Církevní historik Hubert Wolf přistupuje k problematice celibátu z historického hlediska a vychází z toho, že Nový zákon se pro celibát nijak nevyslovuje; proto postoj církve od raného středověku prochází četnými proměnami: od akceptování manželského svazku přes omezení sexuálního styku manželů v souvislosti s přijímáním svátosti a přes přijetí skutečnosti, že východní křesťanské církve kněžím sňatek povolují, až k definitivnímu utužení celibátu, jež spadá do 19. století, resp. na přelom 19. a 20. století. Vedle církevně-ekonomických důvodů – nejsou-li potomci, nemá kdo dědit – nachází Wolf další zdroje celibátu jednak v židovských předpisech týkajících se čistoty, jednak v pozdní antice, zejména u stoiků (asketický ideál) a u gnostiků s jejich dualismem hmoty a ducha. Tento asketický ideál však podle něj není s postavou Ježíše vůbec v souladu. Vedle řady historických aspektů si autor všímá i aktuálních problémů souvisejících s celibátem, jako je nedostatek kněží a enormní množství případů sexuálního zneužívání. Autor se snaží o seriózní a vyvážený přístup, ale zároveň nezastírá vlastní postoj k celé problematice, který charakterizuje název poslední kapitoly: „Starý systém dospěl ke konci“.
"DIE TRADITION BIN ICH!" PIUS IX.Alles sprach dagegen, dass aus dem kleinen Giovanni Maria Mastai Ferretti (1792 - 1878) etwas wird. Hubert Wolf schildert den erstaunlichen Weg des kränkelnden jungen Adligen aus der Provinz zum mächtigsten und am längsten amtierenden Papst der Geschichte (1846 - 1878), der den Katholizismus neu erfand. Das fesselnd und anschaulich geschriebene Buch ist eine kalte Dusche für alle, die im Papst den Repräsentanten uralter Traditionen sehen. Nach der Französischen Revolution lag das prächtige, aber jahrhundertelang krumm und schief gewachsene Gebäude des Katholizismus in Trümmern und musste neu errichtet werden. Doch in welchem Stil? Romantisch-mittelalterlich? Oder zeitgemäß-modern? Während die einen noch stritten, bauten die anderen schon Hubert Wolf beschreibt, wie der Katholizismus im Namen erfundener Traditionen ganz auf Rom ausgerichtet wurde. Mit Pius IX. wurde 1846 der richtige Papst für dieses Programm gewä Im Bewusstsein eigener Machtvollkommenheit verkündete er das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis Mariens, schottete die Kirche mit dem «Syllabus errorum» von Demokratie und Moderne ab und ließ sich auf dem Ersten Vatikanischen Konzil für unfehlbar erklären. Traditionalistischen Kritikern beschied er kü «La tradizione sono io», die Tradition bin ich! Als kurz darauf der Kirchenstaat endgültig verloren ging, konnte das die weltweite Verehrung des «Gefangenen im Vatikan» nur noch steigern. Das Buch macht eindrucksvoll deutlich, wie seither alles mit dem Papst steht - und mit ihm fällt. Die erste deutschsprachige Biographie über Papst Pius IX. Ein neues Bild vom Katholizismus Souverän erzählt von einem der führenden Kirchenhistoriker
Papst & Teufel. die Archive des Vatikan und das Dritte Reich
- 360pagine
- 13 ore di lettura
Stellvertreter Christi: Die Besetzung dieses einzigartigen Postens ist geheimnisumwittert. Hubert Wolf erzählt, was hinter den verschlossenen Toren des Vatikan geschieht. Er erläutert, wie die Regeln und Rituale entstanden sind, und macht deutlich, welche Traditionsbrüche, gerade auch in jüngster Zeit, sich hinter der Fassade der uralten heiligen Handlung verbergen. Keine andere Wahl wird weltweit von so großer Anteilnahme begleitet wie die Wahl des Papstes. Doch die Zuschauer sehen immer nur die Außenseite: den Einzug der Kardinäle ins Konklave, den Schornstein der Sixtinischen Kapelle, aus dem schwarzer oder endlich weißer Rauch aufsteigt, die Präsentation des Gewählten mit den Worten „Habemus papam“. Dieses Buch erklärt, was wirklich passiert: wie die Wahl im Detail abläuft, von welchem Moment an der Gewählte Papst ist, warum das Konklave erfunden wurde und wie die Kardinäle zu den einzigen Wählern und schließlich auch zu den einzig Wählbaren wurden. Zur Sprache kommt auch der Papstrücktritt, der zur Regel werden und die Aura des Amtes beschädigen könnte. Besonderes Augenmerk gilt den Neuregelungen Johannes Pauls II., durch die die Wahl noch sakraler, noch weniger weltlich und noch geheimer geworden ist. Am Ende seines höchst anschaulich erzählten Buches zeigt Hubert Wolf, wie eine zeitgemäße Wahl ablaufen könnte, die zugleich den Ursprüngen des 2000 Jahre alten Amtes gerecht wird.
Krypta: Kapitoly z dějin křesťanství od středověku po současnost
- 192pagine
- 7 ore di lettura
Tradice církevního života se v jednotlivých zemích a později i světadílech utvářely už od doby apoštolské. Některé přetrvaly staletí, jiné zanikly, přestože mnohdy uchovávaly vzácné hodnoty. Právě jimi se ve své nové knize zabývá významný současný teolog a církevní historik Hubert Wolf. Ve svém díle „sestupuje do krypty“, do hlubin církevních archivů a vynáší na světlo doklady o životě církve, v nejednom případě skryté i očím historiků. Objevuje i formy, které by mohly sloužit jako alternativní modely pro současnou církev. Zejména druhý vatikánský koncil je autorovi důkazem, že i římská církev umí osvěžit paměť a tvořivě navázat na tradice neprávem opomíjené. Na základě archivního materiálu připomíná Wolf dobu, kdy papežové bývali součástí funkčních grémií, biskupové byli voleni, kdy slovo laiků mělo svou váhu a ženám byly svěřovány významné funkce. Na deseti příkladech z různých období dějin křesťanství od středověku po současnost ukazuje, že katolictví bylo vždy schopné se vyvíjet. Připomíná i skutečnost, že katolická církev, její existenciální proud s mnoha vedlejšími rameny, byla římským centralismem svedena do jednoho řečiště teprve v 19. století. Závěrečnou kapitolu věnuje autor papeži Františkovi.
Die brillante Erzählung eines Skandals Rom im Juli 1859: Eine Nonne im Kloster Sant’Ambrogio entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Sie bringt einen Inquisitionsprozess ins Rollen, in dessen Verlauf Unglaubliches zu Tage tritt: Nonnen verfallen eigentümlichen ekstatischen Zuständen, sexueller Missbrauch von Novizinnen durch Mitschwestern und Beichtväter, Dämonenaustreibungen und angebliche Wunder sind in diesem Kloster an der Tagesordnung, Zweiflerinnen werden zum Schweigen gezwungen oder für immer beseitigt. Beteiligt daran sind nicht nur machthungrige, von religiösen Wahnvorstellungen beherrschte Nonnen und Priester, sondern auch ein Netzwerk von einflussreichen Theologen und Kardinälen mit besten Kontakten zum Papst. Die Akten des Prozesses verschwanden für alle Ewigkeit in den vatikanischen Archiven. Doch Hubert Wolf hat sie unter thematisch völlig unpassenden Dokumenten aufgespürt und die unerhörten Ereignisse erstmals genau rekonstruiert.



