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Günter Henning und Alfred Ullmann

    Die Verschwiegene Bibliothek: Die Wiedergeburt der Sterne nach dem Feuerwerk
    Die Wiedergeburt der Sterne nach dem Feuerwerk
    Keine Zehn Worte
    Foto Jahr Buch international 1966
    • Keine Zehn Worte

      und andere Geschichten

      • 112pagine
      • 4 ore di lettura

      Manchmal bewegen uns Eindrücke und Erlebnisse mehr, als diese erscheinen lassen. Häufig sind es kleine Dinge, die uns ablenken, erstaunen oder gar verstören. So glaubt der Mensch, er stehe über diesen Dingen. Doch ist es nicht so. In jeder Geschichte tauchen Kinder auf, mal als Hauptfiguren, mal nur als kurzer Lichtblick. Kinder erkennen schnell, was sie sehen. Ohne Vorurteile erfassen sie schnell den Kern.Alte Männer benötigen keine zehn Worte, um gemeinsam Erlebtes aus tiefer Vergangenheit auszutauschen. In der letzten Geschichte gibt es einen Todesfall. Diggi Thales erzählt von einem Wettbewerb zwischen künstlicher Intelligenz und dem Nutzer.

      Keine Zehn Worte2022
    • Günter Ullmann, der bereits als Schüler malte und dichtete, war seit 1968 den geballten Repressionen der DDR-Diktatur ausgesetzt: Observation, Bespitzelung durch vermeintliche Freunde (Ibrahim Böhme alias IMB Paul Bonkarz bw. IMV August Drempker), Postkontrolle, Publikationsverbot, Zersetzungsmaßnahmen bis hin zur Einweisung in die Psychiatrie, Verhaftungen und Verhöre. In dieser Bedrängnis blieben ihm bald nur noch seine Familie, einige Freunde und die Liebe zur Poesie. Als die Mauer fiel, schrieb er: „Ich weiß nicht, ob ich die DDR länger überstanden hätte.“ In diesem Satz wird der enorme existentielle Druck deutlich, der auch in seinen Gedichten spürbar ist, die das Leben und die Auseinandersetzung mit der Diktatur widerspiegeln. Selbst Texte, die scheinbar Alltägliches beschreiben, beinhalten stets auch eine politische Aussage: der unbändige Wunsch nach Freiheit und das Aufbegehren gegen staatliche Zwänge und Unterdrückung.

      Die Wiedergeburt der Sterne nach dem Feuerwerk2008