Anglo-Amerikanisches im Sprachgebrauch der DDR
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Selbst wer nicht aus der früheren DDR stammt, kennt Begriffe wie "VEB" oder "Broiler", die sich im gesamtdeutschen Sprachgebrauch etabliert haben. Im Berliner Verkehr sieht man täglich Fahrzeuge der Firma SMH, des größten Krankentransportunternehmens der Hauptstadt, deren Kürzel bei Menschen mit DDR-Hintergrund besonderes Vertrauen erweckt. Der Sprachgebrauch in der DDR umfasst spezifische Ausdrucksformen, die in Lexik und Stilistik nur oder besonders in der Deutschen Demokratischen Republik gebräuchlich waren. Dazu gehören sowohl alltägliche Begriffe als auch staatlich definierte oder in den Medien verwendete Ausdrücke, die bis 1990 üblich waren und in einigen Fällen bis heute verwendet werden. Eine Fehlinformation in der DDR-Literatur besagt, dass das Zeichen in der BRD zunächst als "Park and Ride" eingeführt wurde. Bestimmte Lexeme fanden nur in der DDR Anwendung, wie "Broiler", "Kombine", "Plaste", "Brigade" und "Traktorist", oft mit dem Ziel, sich vom „West-Begriff“ abzugrenzen. Das Code-Switching zwischen Alltagssprache und offiziellem Sprachgebrauch sowie die Veränderungen im Wortschatz gelten als typische Merkmale der Sprachsituation in der DDR.









