Simbolo di spazi selvaggi e inviolati, ma anche dei più teneri giochi infantili, l’orso ha stregato l’uomo sin dalla preistoria. Bernd Brunner ci porta attraverso il tempo e lo spazio per farci scoprire i risvolti inattesi di un rapporto burrascoso, fatto di cacce, inseguimenti, fughe, ma anche di rarissimi e preziosi momenti di condivisione. Uomini e orsi, con le sue ricche illustrazioni, introduce il lettore alla nostalgia per una vita libera e brada, che proprio come gli orsi non si lascia addomesticare o costringere nei limiti angusti della cosiddetta civiltà. Molti sono stati gli uomini preda di una vera e propria «orsessione», come recita uno dei capitoli del libro, di un’attrazione, talvolta fatale, che li ha spinti a sfidare i propri limiti. Brunner ci racconta le loro e altre storie, in un caleidoscopio di fiabe, miti e credenze che cattura dalla prima all’ultima pagina. Bernd Brunner, studioso e scrittore eclettico, si è occupato soprattutto di storia delle idee e della cultura in rapporto al sapere scientifico. Ha studiato a Berlino e Seattle e ha collaborato con il Bard Graduate Center for Studies in Decorative Arts and Culture di New York, con la Bancroft Library della University of California a Berkeley e con il Goethe Institut di San Francisco. I suoi libri sono stati tradotti in numerose lingue.
Bernd Brunner Libri
Bernd Brunner è uno studioso indipendente specializzato nella saggistica. Il suo lavoro approfondisce il fascino dell'umanità per il mondo naturale e i nostri tentativi di preservarlo e rimodellarlo. Brunner scrive con una profonda comprensione dei suoi soggetti, offrendo una prosa avvincente e informativa. I suoi scritti invitano alla contemplazione sul nostro rapporto con la natura e sul nostro posto in essa.






Birdmania
- 292pagine
- 11 ore di lettura
A window on the world of birders--obsessive, passionate, quirky, and always interesting.
Taming Fruit
- 304pagine
- 11 ore di lettura
"Humans have always had a special appreciation for fruit that grows on trees. Could it be because orchard fruits grow closer to heaven than other plant products do as some poets have suggested? Or could it be because the places where these fruits grow are alive with light and shadow and redolent of sweet scents, offering us sanctuaries where we can retreat from the cares of daily life? Where did the fruits we grow in orchards come from and how did they develop? Bernd Brunner set out to discover how the search for desirable fruit has shaped us, and how we have shaped fruit by selecting those that appeal most to our senses of taste and delight. The result is a readable, lavishly illustrated book about orchards as places that for millennia have stimulated human creativity and that have provided sustenance for both the body and the soul. It is the first book to explore the history of orchards in such depth."-- Provided by publisher
Moon
- 304pagine
- 11 ore di lettura
A cultural examination of Earth's moon, through history, science, and literature, from ancient times onwards.
An entertaining and informative voyage through cultural fantasies of the North, from sea monsters and a mountain-sized magnet to racist mythmaking
Bernd Brunners „Buch der Nacht“ erkundet die faszinierenden Stunden zwischen Dämmerung und Morgengrauen und beleuchtet unser Verhältnis zur Nacht durch Geschichte, Mythologie und Literatur. Er thematisiert die Veränderungen durch künstliche Beleuchtung und lädt ein, die mystischen Geheimnisse und Bräuche der Nacht zu entdecken.
Neben Oliven, Feigen und Datteln gehört der Granatapfel zu den frühesten vom Menschen kultivierten Früchten. Bereits in den Kulturen des Altertums findet man ihn als Fruchtbarkeitssymbol, und heute gilt er als »Superfood«, das überall angebaut wird, wo die Sommer warm und die Winter nicht zu kalt sind. Auch in der Malerei war und ist der Granatapfel wegen seiner Schönheit ein beliebtes Motiv. Bernd Brunner verfolgt in dieser reich bebilderten kleinen Kulturgeschichte die Spuren des Granatapfels von Armenien über den Iran, China und Japan bis nach Europa.
Die Kunst des Liegens
Handbuch der horizontalen Lebensform
Die unterschätzte Kunst des Liegens. Alle tun es, doch kaum jemand spricht darüber: Bernd Brunner lädt zu einem entspannten Streifzug durch die Welt des Liegens ein Gut ein Drittel unseres Lebens verbringen wir liegend: wir schlafen und träumen, lieben, denken, dämmern, leiden und erholen uns. Dennoch hat das Liegen im Allgemeinen keinen guten Ruf und wird mit Stillstand, Passivität und Faulheit gleichgesetzt. Dabei ist die Horizontale von unschätzbarem Wert, bietet sie doch Momente der Kontemplation, die oft die besten Ideen mit sich bringen. Hätte Michelangelo sich nicht dem Liegen hingegeben, er wäre wohl nie auf die Idee gekommen, die Decke der Sixtinischen Kapelle zu einem der größten Kunstwerke der Menschheit zu machen. Bernd Brunners Hymne auf das Liegen ist gehaltvolle kulturgeschichtliche Tiefenbohrung und unterhaltsame Geschichtensammlung zugleich. Er nähert sich der Horizontalen auf ganz unterschiedliche Weisen, verliert dabei aber nie den Blick für das Kuriose und Skurrile: ob das Liegen in der Steinzeit, die Entwicklungsgeschichte der Matratze oder die neuesten Erkenntnisse der Schlafforschung – Die Kunst des Liegens entspannt spannend. Ein elegant geschriebens Stück Literatur über eine Kunst, die wir alle beherrschen.
Die Erfindung des Nordens
Kulturgeschichte einer Himmelsrichtung
Der Norden wird von Bernd Brunner als ein Ort der Mythen und Sehnsüchte untersucht, der über die Jahrhunderte hinweg verschiedene Fantasien hervorrief. Für einige war er ein eisiges Niemandsland voller kriegerischer Wikinger, für andere die Wiege der Zivilisation. Brunner zeigt, wie sich das Bild des Nordens im Lauf der Zeit wandelte. Lange Zeit basierte das Wissen über den Norden auf Gerüchten und obskuren Reiseberichten, die barbarische Wikingerhorden und unwirtliche Landschaften beschrieben. Ab dem 18. Jahrhundert änderte sich diese Wahrnehmung, als das Interesse an nordischer Mythologie aufkam. Werke wie die Edda und Ossians Dichtungen wurden als nördliche Entsprechungen zu antiken griechischen Schriften betrachtet, sowohl von Romantikern als auch von Klassikern. Diese Faszination führte zur Theorie, dass die „Urheimat der Germanen“ im Norden liege, eine Idee, die von den Nazis in eine kultische Verehrung des Nordens umgedeutet wurde. Brunner bietet einen spannenden Streifzug durch Kultur- und Wissenschaftsgeschichte, der von Wikingern bis zu IKEA, von Eiszeitrelikten bis zu schmelzenden Gletschern reicht. Er beleuchtet wagemutige Forschungsexpeditionen und bizarre Auswüchse, die nicht nur den Blick nach Norden, sondern auch auf die Welt verändern.


