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Trotzdem modern

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Die „klassische Moderne“ wird oft auf ihre ästhetische Erscheinung reduziert: kubisch, schmucklos, weiß. Kristiana Hartmanns Werk beleuchtet die kultur- und sozialpolitischen Verflechtungen der Moderne in ihrer Komplexität. Es dokumentiert ein bislang vernachlässigtes Streitgespräch innerhalb der Moderne, basierend auf ausgewählten und kommentierten Beiträgen aus Fachzeitschriften und Kulturblättern. Diese Diskussionen zeigen, dass der Versuch, die Architekturgeschichte der Moderne aus einer konventionellen Perspektive zu revidieren, fragwürdig ist. Selbstzweifel, Selbstkritik und Kurskorrekturen spielten eine zentrale Rolle in diesen Auseinandersetzungen. Die chronologisch gruppierten Dokumente von 1919 bis 1933 verdeutlichen sowohl die Trennungen als auch die Verbindungen zwischen den Diskussionsteilnehmern. Zudem enthält die Anthologie übergeordnete Texte zu Themen wie Lehren aus der Geschichte, internationale Perspektiven und Wohnkultur. Ziel ist es, die Geschichte der modernen Architektur in Deutschland neu zu interpretieren. Eine undoktrinäre Lesart, die Widersprüche zulässt, soll die Architekturgeschichtsschreibung und -praxis anregen, den Wert der Revidierbarkeit ernst zu nehmen. Der Mut zur Korrektur eröffnet Chancen zur Weiterentwicklung und fördert eine differenzierte Rezeption der Moderne, die die aktuelle Diskussion anregt und Architekten ihre vielfältigen Aufgaben vor Augen führt.

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Trotzdem modern, Kristiana Hartmann

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1994
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