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Innenwelten und Fremdkörper

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  • 190pagine
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Das Grundproblem bei der Therapie vieler Patienten besteht darin, daß sie nur schwer Abhängigkeitsbeziehungen eingehen können und bestehende Abhängigkeiten verleugnen. Diese Abwehrform erschwert eine Psychotherapie ungemein, denn die Patienten lehnen natürlich auch eine therapeutische Beziehung ab. Gianna Williams zeigt die therapeutischen Möglichkeiten auf. Viele Patienten, vor allem solche mit Eßstörungen, vermeiden enge Beziehungen, die in ihrer Phantasiewelt gefährlich sind. Statt dessen geben sie sich der Illusion hin, sie könnten ihr Leben allein und ohne die Unterstützung anderer bewältigen. Sie weisen Hilfen und Ratschläge zurück und lassen nichts an sich heran. Williams spricht von Patienten, die ein »Kein Zutritt«- Syndrom entwickelt haben. Diese Abwehrhaltung spielt bei zahlreichen psychischen Problemen eine nicht zu unterschätzende Rolle: Besonders Eßgestörte müssen ihre Welt oft angstvoll kontrollieren und meinen, sie seien autark, nicht nur im Hinblick auf die Beziehungen zu anderen Menschen, sondern auch auf ihren körperlichen und seelischen Hunger, der verleugnet wird. Der erste Schritt in der Therapie muß darin bestehen, es den Patienten zu ermöglichen, Abhängigkeiten zu akzeptieren. Sie müssen entdecken können, daß abhängige Beziehungen nicht per se bedrohlich sind. Erst dann kann eine Weiterentwicklung einsetzen, die die Beziehung des Patienten zu sich selbst und zu anderen Menschen verbessert.

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Innenwelten und Fremdkörper, Gianna Polacco Williams

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2003
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(Copertina rigida)
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