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Peripherie und globalisierter Kapitalismus

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Das mediale Bild der Peripherie spiegelt Krisen wider. Trotz bekundeter Unterstützung für die Länder des Südens durch Politik und Anti-Globalisierungsbewegungen fehlt es an brauchbaren Entwicklungstheorien. Der Internationale Währungsfonds und die Weltbank setzen die neoliberale Doktrin fort, während der öffentliche Diskurs weiterhin modernisierungstheoretisch strukturiert ist. Der Entwicklungsbegriff wird vor allem von Teilen der Linken kritisiert und ist oft verpönt. Monokausale Großentwürfe, die eine gesamte Welt nach westlichen Maßstäben bewerten, wurden nach dem Kalten Krieg abgelehnt. Dennoch plädieren die Herausgeber und AutorInnen dieses Buches dafür, die Entwicklungstheorie nicht aufzugeben. Die Arbeit von Solidaritätsbewegungen und der entwicklungspolitischen Szene vor Ort benötigt theoretische Einbindung. Entwicklungstheorie umfasst Theorie und Praxis und kann nicht eurozentrisch oder monokausal sein. Der Block 'Der Entwicklungsbegriff' wird durch eine 'Kritik der entwicklungstheoretischen Orthodoxie' ergänzt, die Aspekte wie Modernisierungsparadigma und nationalstaatlichen Bias beleuchtet. Weitere Blöcke diskutieren 'Produktionsweisen' sowie 'Ungleichheit, Dominanz und Hegemonie im kapitalistischen Weltsystem'. Ein Abschnitt über 'Emanzipationsstrategien' rundet den Band ab und bietet Beiträge von verschiedenen AutorInnen.

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Peripherie und globalisierter Kapitalismus, Olaf Gerlach

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2004
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(In brossura)
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