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Die Literatur der Neuen Sachlichkeit, die in der Weimarer Republik entstand, sowie die seit den späten sechziger Jahren bekannte Pop-Literatur sind seit ihrer Entstehung massiver Kritik ausgesetzt. Vorwürfe wie Technik-, Zerstreuungs- und Massenkultur sowie eine affirmative Haltung, die den Faschismus fördert, werden beiden Strömungen gemacht. Kritiker bemängeln die Ästhetik und Programmatik, insbesondere den „Habitus“ der Protagonisten: der „kalten Persona“ der Neuen Sachlichkeit und dem arroganten Pop-Enzyklopädisten der Pop-Literatur wird Gefühlskälte vorgeworfen. Das Fehlen des klassischen romantischen Liebesideals in beiden Literaturformen ist offensichtlich, jedoch wird die Thematik der Liebe trotz Versachlichung behandelt. Anhand von Romanen wie „Gilgi - Eine von uns“, „Soloalbum“ und „Busfahrt mit Kuhn“ wird untersucht, ob in diesen Werken „Perfect lovers“ zu finden sind, jedoch nicht im romantischen Sinne. Es wird auch die Frage aufgeworfen, ob die „Topoi der Kälte“ der Liebe die Basis entziehen und lediglich „two alien bodies“ gegenüberstehen, die körperliche Sexualität einem tieferen Gefühl vorziehen. Darüber hinaus wird die Konstruktion von Identität im Kontext von Medien und Massenkultur sowie die Funktion von Musik in den Texten beleuchtet. Ziel ist es, Parallelen zwischen beiden Literaturströmungen zu finden und zu klären, ob die Pop-Literatur eine Neuauflage der Neuen Sachlichkeit darstellt.
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- 2013
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