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Sozialgeschichtliche Aspekte des Gartens

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Im Blick auf verschiedene Disziplinen wie Mentalitäts-, Literatur- und Kunstgeschichte, Kolonialhistorie sowie interkulturelle Rezeption Japans wird der Garten als Ergebnis sozialer und ideologischer Begegnungen zwischen Mensch und Natur betrachtet. Diverse Selektionsimpulse zeigen, wie Gartenkultur von der Antike über das mittelalterliche Europa und den feudalen Repräsentationskult in Japan bis hin zum Barock und der Aufklärung zur anthropologischen Symbolik beiträgt, auch in Gedichten und Romanen. Die unterschiedlichen Perspektiven und Beziehungen verdeutlichen, dass der Kolonialismus des 19. Jahrhunderts die Illusion hatte, kolonialisierte Regionen durch die Schaffung von Gärten als Domestikationsräume für „die Wilden“ zu zivilisieren. Diese Forschungsergebnisse aus verschiedenen Bereichen helfen, den Garten als eine kulturelle Konstruktion zu verstehen, die sich über die Jahrhunderte entwickelt hat und tief in den sozialen und ideologischen Kontexten verwurzelt ist. Die Entwicklung der Gartenkultur spiegelt nicht nur ästhetische Werte wider, sondern auch die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur in unterschiedlichen historischen Epochen.

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Sozialgeschichtliche Aspekte des Gartens, Walter Gebhard

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2002
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(In brossura)
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