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Die Studie untersucht den telefonischen Vertrieb von Finanzinstrumenten aus rechtlicher Perspektive. Diese Dienstleistung berührt je nach Vertragspartner, Ausführungsart und Finanzinstrument unterschiedliche Normen im Zivil- und Aufsichtsrecht. Thematisch gliedert sich das Werk in verschiedene Rechtsbereiche und beleuchtet verbraucherschutzrechtliche, aufsichtsrechtliche und wettbewerbsrechtliche Aspekte. Eine zentrale Fragestellung ist, ob Kunden im Privatkundengeschäft ein Widerrufsrecht unter fernabsatzrechtlichen Gesichtspunkten zusteht, was eingehend analysiert wird. Zudem verlangt das nationale Aufsichtsrecht von Banken einen erhöhten Dokumentations- und Informationsaufwand beim Telefonvertrieb. Ein spezielles Rücktrittsrecht wird dem Kunden eingeräumt, wenn das Protokoll fehlerhaft oder unvollständig ist. Des Weiteren können werbende Telefonanrufe wettbewerbsrechtlich unzulässig sein, wenn der Kunde nicht ausdrücklich eingewilligt hat. Eine relevante Rechtsprechungsänderung des Bundesgerichtshofs wird vorgestellt, die die Zulässigkeit formularmäßiger Einwilligungen betrifft. Abschließend werden die identifizierten Risikofaktoren hinsichtlich ihrer praktischen Konsequenzen untersucht. Es zeigt sich, dass der administrative Aufwand gestiegen ist und zusätzliche Haftungsrisiken bestehen. Dennoch bleibt der telefonische Vertrieb von Finanzinstrumenten für Banken aufgrund seiner wirtschaftlichen Relevanz und seines Servicech
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Der telefonische Vertrieb von Finanzinstrumenten, Stephan Schulz
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- Pubblicato
- 2014
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