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Heinrich Loewe

Zionistische Netzwerke und Räume

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Die zionistische Geschichte Berlins ist eng verbunden mit den Biografien zahlreicher Aktivistinnen und Aktivisten, die sich ab dem späten 19. Jahrhundert selbst organisierten. Heinrich Loewe, ein bedeutender Akteur dieser Bewegung, wird als „Paradebeispiel einer ganzen Epoche“ beschrieben. Auf seinem Grabstein in Tel Aviv steht zu Recht: „Einer der Gründer der zionistischen Bewegung“. Seit 1889 in Berlin lebend, war Loewe um die Jahrhundertwende an vielen zionistischen Vereinsgründungen beteiligt und arbeitete als Journalist und Chefredakteur. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 endete seine langjährige Tätigkeit als Bibliothekar der Berliner Universitätsbibliothek, und er emigrierte mit seiner Familie nach Tel Aviv. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits 30 Jahre für den Aufbau der Jüdischen Nationalbibliothek in Jerusalem gearbeitet und wäre beinahe deren erster Direktor geworden. Der Band untersucht anhand von Loewes Biografie soziale und kulturelle Verflechtungsprozesse, gestützt auf umfangreiche Materialien aus israelischen und deutschen Archiven sowie zeitgenössischen Quellen. Er beleuchtet, wie in spezifischen räumlichen und zeitlichen Kontexten Wissen entsteht und welche Beziehungen zwischen Orten, Menschen, Gegenständen und Ideen dabei entstehen.

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Heinrich Loewe, Frank Schlöffel

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Pubblicato
2018
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