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Dichter beschimpfen Dichter

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  • 126pagine
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In dieser erweiterten Neuausgabe versammelt Jörg Drews die schärfsten und witzigsten literarischen Kritiken von Autoren über ihre Kollegen, eine Tradition, die von der Antike bis zur Gegenwart reicht. Während in vielen Berufen ein respektvoller Umgang unter Kollegen erwartet wird, ist es unter Schriftstellern üblich, mit scharfen Urteilen nicht hinter dem Berg zu halten. Diese Sammlung bietet einen Einblick in die Kunst der literarischen Invektive, die von Größen wie Georg Christoph Lichtenberg, Gottfried Benn, Arno Schmidt und Eckhard Henscheid meisterhaft beherrscht wird. Die Zitate sind sowohl amüsant als auch scharfsinnig und zeigen die Vielfalt der Meinungen über literarische Werke. So äußert Cocteau über Anouilh, dass dessen Publikum die einzige „Mätresse“ sei, während Robert Gernhardt Heinrich Bölls Romane mit einem spöttischen Vers vergleicht. Else Lasker-Schüler beschreibt Stefan George als jemanden, der seine Gedichte „manikürt“, und Borges bemängelt die abfallende Qualität von „Hundert Jahre Einsamkeit“. Auch Arno Schmidt und Eckhard Henscheid lassen sich nicht lumpen, wenn sie ihre Urteile fällen, und Samuel Pepys findet Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ schlichtweg geschmacklos. Diese Sammlung bietet eine unterhaltsame und lehrreiche Perspektive auf die literarische Kritik.

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Dichter beschimpfen Dichter, Jörg Drews

Lingua
Pubblicato
1990
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(Copertina rigida)
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Titolo
Dichter beschimpfen Dichter
Lingua
Tedesco
Editore
Haffmans
Pubblicato
1990
Formato
Copertina rigida
Pagine
126
ISBN10
325100171X
ISBN13
9783251001712
Serie
Valutazione
3,5 su 5
Descrizione
In dieser erweiterten Neuausgabe versammelt Jörg Drews die schärfsten und witzigsten literarischen Kritiken von Autoren über ihre Kollegen, eine Tradition, die von der Antike bis zur Gegenwart reicht. Während in vielen Berufen ein respektvoller Umgang unter Kollegen erwartet wird, ist es unter Schriftstellern üblich, mit scharfen Urteilen nicht hinter dem Berg zu halten. Diese Sammlung bietet einen Einblick in die Kunst der literarischen Invektive, die von Größen wie Georg Christoph Lichtenberg, Gottfried Benn, Arno Schmidt und Eckhard Henscheid meisterhaft beherrscht wird. Die Zitate sind sowohl amüsant als auch scharfsinnig und zeigen die Vielfalt der Meinungen über literarische Werke. So äußert Cocteau über Anouilh, dass dessen Publikum die einzige „Mätresse“ sei, während Robert Gernhardt Heinrich Bölls Romane mit einem spöttischen Vers vergleicht. Else Lasker-Schüler beschreibt Stefan George als jemanden, der seine Gedichte „manikürt“, und Borges bemängelt die abfallende Qualität von „Hundert Jahre Einsamkeit“. Auch Arno Schmidt und Eckhard Henscheid lassen sich nicht lumpen, wenn sie ihre Urteile fällen, und Samuel Pepys findet Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ schlichtweg geschmacklos. Diese Sammlung bietet eine unterhaltsame und lehrreiche Perspektive auf die literarische Kritik.