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Das fließende Licht der Gottheit

Herausgegeben von Gerhard Wehr | Spirituelles Erleben in lyrischer Gestalt | Die erste mystische Schrift deutscher Sprache

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Mechthild von Magdeburg gilt als weithin leuchtender Stern in der mittelalterlichen Frauenmystik. Die hochgebildete, sprachmächtige Dichterin erregte mit ihren empfindsamen Schriften und mit ihrer Kritik am zeitgenössischen Ordensleben ein solches Aufsehen, dass sie sich zurückzog und vierzig Jahre als Begine im Kloster Helfta verbrachte. Bereits in jungen Jahren machte sie Erfahrungen einer unmittelbaren Präsenz des Göttlichen, die zu einer tiefen Auseinandersetzung mit ihrer religiösen Überzeugung führten. Ihre glühende Gottesliebe äußerte Mechthild von Magdeburg in einer für ihre Zeit unvergleichbaren Rhetorik. In Anlehnung an das biblische Hohelied formuliert sie erstaunlich selbstbewusst erotische Bilder und Vergleiche. Ihre Schilderungen eines spirituell-intimen Erlebens sind von poetischen Geständnissen durchzogen, die dazu einladen, den Seelenwegen der immer noch neu zu entdeckenden Mystikerin und Poetin nachzugehen. Zunächst führt Gerhard Wehr in das Leben der Beginen im Mittelalter ein und zeigt tiefgläubige und zugleich mitten im Leben stehende, vielseitig tätige Frauen. Diesem folgt eine Auswahl von Texten aus dem einzigartigen Werk Mechthilds, die auf der maßgeblichen, 1869 erstmals veröffentlichten Ausgabe der einzigen vollständigen Handschrift aus dem schweizerischen Kloster Einsiedeln basieren.

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Das fließende Licht der Gottheit, Gerhard Wehr

Lingua
Pubblicato
2025
Rilegatura
(Copertina rigida)
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Titolo
Das fließende Licht der Gottheit
Sottotitolo
Herausgegeben von Gerhard Wehr | Spirituelles Erleben in lyrischer Gestalt | Die erste mystische Schrift deutscher Sprache
Lingua
Tedesco
Formato
Copertina rigida
Pagine
160
ISBN13
9783737412735
Serie
Descrizione
Mechthild von Magdeburg gilt als weithin leuchtender Stern in der mittelalterlichen Frauenmystik. Die hochgebildete, sprachmächtige Dichterin erregte mit ihren empfindsamen Schriften und mit ihrer Kritik am zeitgenössischen Ordensleben ein solches Aufsehen, dass sie sich zurückzog und vierzig Jahre als Begine im Kloster Helfta verbrachte. Bereits in jungen Jahren machte sie Erfahrungen einer unmittelbaren Präsenz des Göttlichen, die zu einer tiefen Auseinandersetzung mit ihrer religiösen Überzeugung führten. Ihre glühende Gottesliebe äußerte Mechthild von Magdeburg in einer für ihre Zeit unvergleichbaren Rhetorik. In Anlehnung an das biblische Hohelied formuliert sie erstaunlich selbstbewusst erotische Bilder und Vergleiche. Ihre Schilderungen eines spirituell-intimen Erlebens sind von poetischen Geständnissen durchzogen, die dazu einladen, den Seelenwegen der immer noch neu zu entdeckenden Mystikerin und Poetin nachzugehen. Zunächst führt Gerhard Wehr in das Leben der Beginen im Mittelalter ein und zeigt tiefgläubige und zugleich mitten im Leben stehende, vielseitig tätige Frauen. Diesem folgt eine Auswahl von Texten aus dem einzigartigen Werk Mechthilds, die auf der maßgeblichen, 1869 erstmals veröffentlichten Ausgabe der einzigen vollständigen Handschrift aus dem schweizerischen Kloster Einsiedeln basieren.