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Die Leipziger Messen waren für die schweizerische Textilindustrie seit dem 16. Jahrhundert von einer stetig wachsenden Bedeutung als Absatzmarkt (Leinwand, Seiden- und Baumwollwaren) und Einkaufsplatz (Schafwolle, Tuche); durch sie konnten sich die Schweizer Kaufleute den europäischen Osten erschliessen. Im Zeitalter des sich gegen aussen abschliessenden Merkantilismus in Preussen und Österreich war Leipzig Kampfplatz der schweizerischen und sächsischen Textilmanufaktur. Der Handel zwischen der Schweiz und Sachsen, ebenso der Transithandel zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich, lag fast ausschliesslich in den Händen schweizerischer Firmen. Nach 1700 entstand schliesslich eine für das Wirtschaftsleben der Messestadt bedeutungsvolle Schweizer Kolonie in Leipzig. Die vorliegende Darstellung beruht überwiegend auf archivalischen Quellen und wird durch ein Register gut erschlossen.
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Schweizer Handelsleute in Leipzig, Fritz Lendenmann
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- 1978
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