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Russland 1900

Kunst und Kultur im Reich des letzten Zaren

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Unter der Herrschaft von Nikolaus II. erlebt Russland am Übergang zum 20. Jahrhundert dramatische Veränderungen. Krisen, Kriege, ökonomischer Boom und kulturelle Blüte prägen diese Zeit. Die Kunst im vorrevolutionären Russland reflektiert den Übergang zwischen Tradition und Moderne, wobei die Suche nach neuen Ausdrucksformen im Vordergrund steht. Symbolismus, Jugendstil, nationaler Romantizismus und Neo-Primitivismus spiegeln die tiefgreifenden Umbrüche im Zarenreich wider. Das Spannungsverhältnis zwischen den Verfechtern eines spezifisch „russischen Wegs“ und denjenigen, die sich stärker an Europa orientierten, prägt die künstlerische Landschaft dieser Epoche. Die slawophile Wiederentdeckung eigener Wurzeln, Volkskunst sowie landestypischer Bau- und Ornamentformen kulminiert im „Neo-Russischen Stil“, dessen Merkmale in alle Kunstgattungen Einzug halten. Selbst Vertreter der frühen Avantgarde, wie Wassily Kandinsky, lassen sich von altrussischen Quellen inspirieren. Diese Erkundung eines wenig beleuchteten Kapitels der russischen Kulturgeschichte umfasst fundierte Essays zu Malerei, Skulptur, Grafik, Architektur, angewandter Kunst und Bühnenkunst. Eine reich illustrierte Chronologie bietet einen prägnanten Überblick über den zeitgeschichtlichen Hintergrund dieser bewegten Epoche.

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Russland 1900, Ralf Beil

Lingua
Pubblicato
2008
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(Copertina rigida)
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Titolo
Russland 1900
Sottotitolo
Kunst und Kultur im Reich des letzten Zaren
Lingua
Tedesco
Autori
Ralf Beil
Editore
DuMont
Pubblicato
2008
Formato
Copertina rigida
Pagine
415
ISBN10
3832190104
ISBN13
9783832190101
Serie
Descrizione
Unter der Herrschaft von Nikolaus II. erlebt Russland am Übergang zum 20. Jahrhundert dramatische Veränderungen. Krisen, Kriege, ökonomischer Boom und kulturelle Blüte prägen diese Zeit. Die Kunst im vorrevolutionären Russland reflektiert den Übergang zwischen Tradition und Moderne, wobei die Suche nach neuen Ausdrucksformen im Vordergrund steht. Symbolismus, Jugendstil, nationaler Romantizismus und Neo-Primitivismus spiegeln die tiefgreifenden Umbrüche im Zarenreich wider. Das Spannungsverhältnis zwischen den Verfechtern eines spezifisch „russischen Wegs“ und denjenigen, die sich stärker an Europa orientierten, prägt die künstlerische Landschaft dieser Epoche. Die slawophile Wiederentdeckung eigener Wurzeln, Volkskunst sowie landestypischer Bau- und Ornamentformen kulminiert im „Neo-Russischen Stil“, dessen Merkmale in alle Kunstgattungen Einzug halten. Selbst Vertreter der frühen Avantgarde, wie Wassily Kandinsky, lassen sich von altrussischen Quellen inspirieren. Diese Erkundung eines wenig beleuchteten Kapitels der russischen Kulturgeschichte umfasst fundierte Essays zu Malerei, Skulptur, Grafik, Architektur, angewandter Kunst und Bühnenkunst. Eine reich illustrierte Chronologie bietet einen prägnanten Überblick über den zeitgeschichtlichen Hintergrund dieser bewegten Epoche.