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Filme der 40er

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Die 40er Jahre waren das Jahrzehnt des Kinos. Die Welt führte Krieg und Regisseure servierten den zahllosen Kinobesuchern einer fernsehlosen Zeit alles von Propaganda bis hin zu Traumwelten, die die nüchterne Realität vergessen ließen. In einigen Ländern gab es aber auch Tendenzen in Richtung Realismus. In Italien manifestierte sich der Widerstandgeist in neorealistischen Meisterwerken wie Vittorio de Sicas Fahrraddiebe (1948) und Hollywood erlebte die vermutlich kreativste Phase seiner Geschichte. Nie zuvor hatte die Traumfabrik so viele kantige und experimentelle Filme auf die Leinwand gebracht. Ein Meilenstein dieser Epoche war Orson Welles extravagantes Debüt Citizen Kane (1941); Rita Hayworth, Ava Gardner und Lauren Bacall wurden zeitlose Ikonen eines schwarzweissen Zelluloid-Universums und Humphrey Bogart (The Big Sleep, 1945) wurde zum Inbegriff der Coolness. Diese Filme rüttelten an der ehrenhaften Fassade amerikanischen Selbstbewusstseins und ein neues Genre stellte die Identität einer Nation wieder her: In den Filmen von John Ford kehrte der Western auf die Leinwand zurück und John Wayne, The Duke, verkörperte den aristokratischen Helden in der Wildniss.

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Filme der 40er, Jürgen Müller

Lingua
Pubblicato
2005
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(In brossura)
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Titolo
Filme der 40er
Lingua
Tedesco
Editore
Taschen
Pubblicato
2005
Formato
In brossura
Pagine
576
ISBN10
3822839833
ISBN13
9783822839836
Serie
Descrizione
Die 40er Jahre waren das Jahrzehnt des Kinos. Die Welt führte Krieg und Regisseure servierten den zahllosen Kinobesuchern einer fernsehlosen Zeit alles von Propaganda bis hin zu Traumwelten, die die nüchterne Realität vergessen ließen. In einigen Ländern gab es aber auch Tendenzen in Richtung Realismus. In Italien manifestierte sich der Widerstandgeist in neorealistischen Meisterwerken wie Vittorio de Sicas Fahrraddiebe (1948) und Hollywood erlebte die vermutlich kreativste Phase seiner Geschichte. Nie zuvor hatte die Traumfabrik so viele kantige und experimentelle Filme auf die Leinwand gebracht. Ein Meilenstein dieser Epoche war Orson Welles extravagantes Debüt Citizen Kane (1941); Rita Hayworth, Ava Gardner und Lauren Bacall wurden zeitlose Ikonen eines schwarzweissen Zelluloid-Universums und Humphrey Bogart (The Big Sleep, 1945) wurde zum Inbegriff der Coolness. Diese Filme rüttelten an der ehrenhaften Fassade amerikanischen Selbstbewusstseins und ein neues Genre stellte die Identität einer Nation wieder her: In den Filmen von John Ford kehrte der Western auf die Leinwand zurück und John Wayne, The Duke, verkörperte den aristokratischen Helden in der Wildniss.