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Aufbrüche - Fluchtwege

Musik in Weimar Um 1800 (Schriftenreihe Der Hochschule Fur Musik Franz Liszt, 3)

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Der Band beschreibt den Wandel musikästhetischer Positionen und des musikdramatischen Geschehens in jenen brüchigen und experimentierfreudigen Jahrzehnten der Erstarkung des Bürgertums und einer nationalen Selbstfindung. Die Konzentration von Geistesgrößen, Literaten und Künstlern um 1800 im Umkreis von Weimar und der Universität Jena bedeutete heftige und auch kontrovers geführte Diskussionen in den Salons und Zirkeln, die sich regelmäßig zum Gedankenaustausch trafen. Dies war der Nährboden für Experimente, die auch die Gebiete des dramma per musica, der Oper bzw. des Singspiels wie des Schauspiels und der mit Fragen der Musik verknüpften musikästhetischen und inhaltlichen Positionen betrafen. Zum letzten Mal in der Geistesgeschichte kam es in jenen Jahrzehnten zu einem fruchtbringenden Dialog zwischen Geistes- und Naturwissenschaften, und damit übernahmen Weimar und bedingt auch Jena Rollen, wie sie sonst nur die Akademien Italiens innehatten.

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Aufbrüche - Fluchtwege, Helen Geyer

Lingua
Pubblicato
2003
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(In brossura)
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Titolo
Aufbrüche - Fluchtwege
Sottotitolo
Musik in Weimar Um 1800 (Schriftenreihe Der Hochschule Fur Musik Franz Liszt, 3)
Lingua
Tedesco
Editore
Böhlau
Pubblicato
2003
Formato
In brossura
Pagine
220
ISBN10
3412166022
ISBN13
9783412166021
Serie
Descrizione
Der Band beschreibt den Wandel musikästhetischer Positionen und des musikdramatischen Geschehens in jenen brüchigen und experimentierfreudigen Jahrzehnten der Erstarkung des Bürgertums und einer nationalen Selbstfindung. Die Konzentration von Geistesgrößen, Literaten und Künstlern um 1800 im Umkreis von Weimar und der Universität Jena bedeutete heftige und auch kontrovers geführte Diskussionen in den Salons und Zirkeln, die sich regelmäßig zum Gedankenaustausch trafen. Dies war der Nährboden für Experimente, die auch die Gebiete des dramma per musica, der Oper bzw. des Singspiels wie des Schauspiels und der mit Fragen der Musik verknüpften musikästhetischen und inhaltlichen Positionen betrafen. Zum letzten Mal in der Geistesgeschichte kam es in jenen Jahrzehnten zu einem fruchtbringenden Dialog zwischen Geistes- und Naturwissenschaften, und damit übernahmen Weimar und bedingt auch Jena Rollen, wie sie sonst nur die Akademien Italiens innehatten.