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Morphomata - 18: Sind alle Denker traurig?

Fallstudien zum melancholischen Grund des Schöpferischen in Asien und Europa

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»Warum erweisen sich alle außergewöhnlichen Männer in Philosophie oder Politik oder Dichtung oder in den Künsten als Melancholiker?«Diese einleitende Frage der pseudoaristotelischen Problemata Physica XXX, 1 enthält die Behauptung, die seit mehr als zwei Jahrtausenden in der abendländischen Tradition wiederholt wird und deren vermeintlich kontinuierliche Wirkmacht als bestens erforscht gilt. Aus morphomatischer Sicht führt eine Genealogie des Denkbilds vom melancholischen Grund des Schöpferischen jedoch zu bisher kaum beantworteten Fragen. Dazu gehören u. a.: Warum verblasste diese so eindrücklich gestaltete Vorstellung von der Schöpferkraft der Melancholie sofort wieder? Was bewirkte ihre triumphale Wiederkehr in der Renaissance? Im Abendland wird die Melancholie seit der Renaissance als Genieausweis gehandelt – wie jedoch sieht es in anderen Kulturtraditionen aus?

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Morphomata - 18: Sind alle Denker traurig?, Günter Blamberger, Sidonie Kellerer, Tanja Klemm, Jan Söffner

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Pubblicato
2015
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(In brossura),
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In buone condizioni
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Titolo
Morphomata - 18: Sind alle Denker traurig?
Sottotitolo
Fallstudien zum melancholischen Grund des Schöpferischen in Asien und Europa
Editore
Fink
Pubblicato
2015
Formato
In brossura
Pagine
265
ISBN10
3770557247
ISBN13
9783770557240
Serie
Descrizione
»Warum erweisen sich alle außergewöhnlichen Männer in Philosophie oder Politik oder Dichtung oder in den Künsten als Melancholiker?«Diese einleitende Frage der pseudoaristotelischen Problemata Physica XXX, 1 enthält die Behauptung, die seit mehr als zwei Jahrtausenden in der abendländischen Tradition wiederholt wird und deren vermeintlich kontinuierliche Wirkmacht als bestens erforscht gilt. Aus morphomatischer Sicht führt eine Genealogie des Denkbilds vom melancholischen Grund des Schöpferischen jedoch zu bisher kaum beantworteten Fragen. Dazu gehören u. a.: Warum verblasste diese so eindrücklich gestaltete Vorstellung von der Schöpferkraft der Melancholie sofort wieder? Was bewirkte ihre triumphale Wiederkehr in der Renaissance? Im Abendland wird die Melancholie seit der Renaissance als Genieausweis gehandelt – wie jedoch sieht es in anderen Kulturtraditionen aus?