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Bernd Schallenberg

    Asyl in Vitt
    Der Fall Otto Nagel
    Vom steinigen Weg. Lebensskizzen eines Magdeburgers
    • Das Buch beschreibt das Leben des Autors als abenteuerliche Reise von der Kindheit in der DDR bis zur Gegenwart in Magdeburg. Es thematisiert die deutsch-deutsche Geschichte, Alltagserlebnisse, Selbstständigkeit im vereinten Deutschland sowie Familienglück und -katastrophen. Zudem enthält es Reiseerinnerungen durch Europa und Deutschland.

      Vom steinigen Weg. Lebensskizzen eines Magdeburgers
    • Der Fall Otto Nagel

      Kunstraub in der DDR

      • 420pagine
      • 15 ore di lettura

      Kunstraub in der DDR basiert auf über 3.000 Dokumenten, darunter Akten des ZK, der SED, des Magistrats von Ostberlin, des Ministeriums für Kultur und des Stasi-Unterlagenarchivs. Der DDR-Staatsapparat versuchte wiederholt, den künstlerischen Nachlass von Otto Nagel zu erlangen, da dieser sowohl Devisen wertvoll als auch identitätsstiftend war. Die Analyse spiegelt die DDR-Kulturpolitik wider, einschließlich des familiengeführten Museums „Otto-Nagel-Haus“ (1973-79) und der Ideologisierung von Kunst. Die Erbin sah sich einem „unsichtbaren Knüppel“ gegenüber, der von Intrigen und Verleumdungen begleitet war. Die Familie Nagel wurde politisch verfolgt und verlor 1985 den Nachlass. Die Untersuchung zeigt schonungslos, wie skrupellos der Staatsapparat nach dem Erbe griff. Otto Nagel (1894-1967), ein Künstler der 2. Generation der Moderne der Weimarer Republik und Mitglied der Novembergruppe, propagierte mit seiner Kunst den „Berliner Realismus“ als dritten Weg engagierter Kunst, jenseits von Proletkult und heroischem Realismus. Nach 1945 setzte er sich als Kulturpolitiker für ein vereinigtes Deutschland mit unabhängiger Kunst ein, die sich an den Traditionen der Moderne orientierte.

      Der Fall Otto Nagel
    • Asyl in Vitt

      Otto Nagel auf der Flucht vor den Nazis

      • 116pagine
      • 5 ore di lettura

      Otto Nagel (1894-1967), aus dem Berliner Arbeiterbezirk Wedding kommend, prägte mit sozialkritischen Bildern die Kunstszene der Weimarer Republik. Dem erstarkenden Nationalsozialismus trat der Künstler entschieden entgegen. Ab 1933 im NS-Regime immer wieder verhaftet, zieht sich Nagel auf die Straße und in die verwinkelten Gassen von Alt-Berlin zurück. 1937 dem Terror vom KZ Sachsenhausen entkommen, findet der diffamierte Künstler und Kommunist in dem kleinen Fischerdorf Vitt auf Rügen für mehrere Monate ein Stück Heimat. Die Werke aus der Zeit sind eine „schöpferische Pause“ und „dienen der inneren Sammlung“, als Schutz vor den Nazis, wie der Biograf Erhard Frommhold resümiert. Tag für Tag ist Nagel schon früh unterwegs, genießt die Stille und Natur, beobachtet das beschauliche Leben der Fischer. Werke in Pastell und Kreide halten das Gesehene fest. 2025 war es Zeit, auf Spurensuche in Vitt zu gehen. Der Autor und Fotograf Bernd Schallenberg fing die Motive der Bilder von Nagel im Fischerdorf ein. Den analysierten Werken des Künstlers gegenübergestellt, gibt das der Reportage einen authentischen Blick. Aus wenigen biografischen überlieferten Dokumenten und historischen Quellen ließ sich die Geschichte der Flucht vor den Nazis rekonstruieren. Die Enkelin Salka-Valka Schallenberg ergänzt die Publikation mit einem Artikel über die Provenienz und Wahrnehmung in der Öff entlichkeit der Werke aus Vitt.

      Asyl in Vitt