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Imre Kertész

    9 novembre 1929 – 31 marzo 2016

    La prosa di questo autore, plasmata da una storia personale nei campi di concentramento, approfondisce la fragile esperienza dell'individuo di fronte all'arbitrarietà barbara della storia. La sua opera si concentra sul mondo interiore del sé e sulla sua lotta per mantenere l'identità sotto estrema coercizione. Lo stile è caratterizzato da una profonda introspezione e da un'analisi ricercata di passati traumatici. Attraverso la sua eredità letteraria, l'autore lancia un potente appello alla comprensione e all'impegno critico nei confronti della storia.

    Imre Kertész
    De skaebneløse
    Nobelpreis 2000-2002. Der Berg der Seele. Der Rätsel der Ankunft. Roman eines Schicksallosen.
    Detective Story
    Liquidation
    Kaddish For An Unborn Child
    Essere senza destino
    • Essere senza destino

      • 223pagine
      • 8 ore di lettura

      SINOSSI Gyurka non ha ancora compiuto quindici anni, quando una sera deve salutare ilpadre costretto a partire per l'Arbeitsdienst. Alla domanda perché agli ebreivenga riservato un simile trattamento, il ragazzo rifiuta di condividere larisposta religiosa, "questo è il volere di Dio". Perché dovrebbe esserci unsenso in tutto questo? Poco dopo Gyurka viene arruolato al lavoro forzatopresso la Shell, e da lì, un giorno, senza spiegazione, viene costretto apartire per la Germania. La voglia di crescere, di vedere e imparare,l'impulso vitale di questo ragazzo sono così marcati e prorompenti, che la sua"ratio" trova sempre una buona ragione perché le cose avvengano proprio inquel modo e non in un altro.

      Essere senza destino
      4,1
    • Kaddish For An Unborn Child

      • 144pagine
      • 6 ore di lettura

      Condenses a lifetime into a story told in a single night...exhilarating for [its] creative energy World Literature

      Kaddish For An Unborn Child
      3,9
    • Kingbitter, an editor at a publishing house on the verge of closure, believes himself to have been the closest friend of a celebrated writer and Auschwitz survivor, B, who recently committed suicide. Amongst the papers, Kingbitter finds a play entitled Liquidation that predicts the behaviour of B's ex-wife, his mistress and Kingbitter himself.

      Liquidation
      3,8
    • As readers, we are accustomed to reading stories of war and injustice from the victims’ point of view, sympathizing with their plight. In Detective Story, the tables have been turned, leaving us in the mind of a monster, as Nobel Laureate Imre Kertész plunges us into a story of the worst kind, told by a man living outside morality.Now in prison, Antonio Martens is a torturer for the secret police of a recently defunct dictatorship. He requests and is given writing materials in his cell, and what he has to recount is his involvement in the surveillance, torture, and assassination of Federigo and Enrique Salinas, a prominent father and son whose principled but passive opposition to the regime left them vulnerable to the secret police. Preying on young Enrique’s aimless life, the secret police began to position him as a subversive and then targeted his father. Once this plan was set into motion, any means were justified to reach the regime’s chosen end—the destruction of an entire liberal class.Inside Martens’s mind, we inhabit the rationalizing world of evil and see firsthand the inherent danger of inertia during times of crisis. A slim, explosive novel of justice railroaded by malevolence, Detective Story is a warning cry for our time.

      Detective Story
      3,5
    • Der Spurensucher

      • 129pagine
      • 5 ore di lettura

      Imre Kertész wurde am 9. November 1929 in Budapest geboren. Er stammt aus einer kleinbürgerlichen Familie. Wegen seiner jüdischen Abstammung wurde Kertész im Juli 1944 als Fünfzehnjähriger nach Auschwitz deportiert und im April 1945 aus dem KZ Buchenwald befreit. 1948 machte er Abitur und fand eine Anstellung als Journalist bei der Tageszeitung Világosság. Diese wurde alsbald zum Parteiorgan der Kommunisten erklärt und er entlassen. Von 1951 bis 1953 leistete er Militärdienst. 1960 begann er mit der Arbeit an seinem Roman Sorstalanság (dt. Mensch ohne Schicksal, 1990; Roman eines Schicksallosen, 1995). Nach jahrelangen erfolglosen Versuchen konnte das Buch 1975 in Ungarn veröffentlicht werden, erfuhr jedoch erst mit der zweiten Auflage 1985 literarische Beachtung. Seinen Lebensunterhalt verdiente Imre Kertész daher hauptsächlich durch seine Arbeit als Übersetzer. Er übertrug unter anderem Werke von Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud, Hugo von Hofmannsthal, Elias Canetti, Ludwig Wittgenstein, Joseph Roth, Arthur Schnitzler und Tankred Dorst ins Ungarische. Als Sorstalanság 1995 in einer deutschen Neuübersetzung erschien, wurde es als literarisches Ereignis gefeiert und verhalf Imre Kertész zu seinem internationalen Durchbruch. Im Herbst 2002 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Seit 1953 lebt Kertész als freier Schriftsteller in Budapest.

      Der Spurensucher
      4,0
    • Opfer und Henker

      • 112pagine
      • 4 ore di lettura

      In 'Weltbürger und Pilger' bietet Imre Kertész eine moderne Interpretation der Geschichte aus dem Alten Testament; es geht um die Konkurrenz von Lebenskunst und Apathie, von melancholischer Eleganz und gewalttätigem Neid, eine Konkurrenz, die im Mord gipfelt, den Täter aber nicht erlöst, sondern sein Elend nur verlängert. 'Ich, der Henker' enthält den ersten Prosatext, den Kertész schrieb, bevor er 1960 die Arbeit an seinem großen 'Roman eines Schicksallosen' aufnahm. Wir werden mit zwei Männern konfrontiert, die ihrer Sache, ihrer Geschichte, ihrer Schuld bzw. Unschuld absolut sicher sind. Der überraschende Schluß beweist die Fragwürdigkeit moralischer Überlegenheit: die biographisch schlüssigen Rechtfertigungen des Henkers provozieren die Erkenntnis seines Gegenübers, dessen 'besseres' Leben sei nichts anderes als die Summe zufälliger Umstände. In den beiden Texten über Berlin und Budapest wird die existentielle Frage, wo will ich leben, auf biographisch erhellende und faszinierende Weise gelöst – auch hier der Kontrast zwischen den Zwängen eines diktierten Lebens und dem ersehnten Genuß von Freiheit. In diesen vier Texten (entstanden zwischen 1958 und 2001) beweist sich Kertész als genauer Erzähler existentieller Konflikte und verblüffender Einsichten.

      Opfer und Henker
      4,0
    • Galeerentagebuch

      • 317pagine
      • 12 ore di lettura

      „Tagebuchroman“ nennt Imre Kertész seine Sammlung von Beobachtungen, Aphorismen und philosophischen Exkursionen aus dreißig Jahren. Im inneren Dialog mit Nietzsche, Freud, Camus, Adorno, mit Musil, Beckett, Kafka und anderen versucht er, Holocaust und Modernität, Totalitarismus und Freiheit zu Ende zu denken.

      Galeerentagebuch
      4,2