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Sebastian Neumeister

    Friedrich II. von Hohenstaufen
    Sanssouci - Forschungen zur Romanistik: Giacomo Leopardi - Dichtung als inszenierte Selbsttäuschung in der Krise des Bewusstseins
    Poetizität
    Spanische Literaturgeschichte
    \"Da es dir gefällt, o Liebe\"
    • \"Da es dir gefällt, o Liebe\"

      • 164pagine
      • 6 ore di lettura

      Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen war nicht nur der dominierende Herrscher im Europa des 13. Jahrhunderts, sondern – wie schon sein Vater Kaiser Heinrich VI. und seine Söhne Heinrich (Enzo) und Manfred sowie sein Enkel Konradin – auch ein Dichter. Alle stehen poetisch in der Nachfolge der Trobadors in der Provence, doch anders als diese schrieben sie ihre Dichtungen nicht mehr im Altprovenzalischen, sondern in mittelhochdeutscher bzw. altitalienischer Sprache. Ihr Thema ist die höfische Liebe, die Überhöhung und Anbetung der Frau, nach strengen Regeln, doch voller Leidenschaft. Die vorliegende zweisprachige Ausgabe versammelt zum ersten Mal im Original die Dichtungen, die die vier Mitglieder der Stauferdynastie während des 12. und 13. Jahrhunderts in Deutschland und Italien verfasst haben, zumindest soweit sie erhalten sind. Für die Authentizität der Texte bürgen die jeweils neuesten kritischen Ausgaben. Hinweise zu den Übersetzungen, Kommentare und Anmerkungen sowie eine ausführliche Bibliographie der konsultierten Ausgaben und Arbeiten erleichtern den Zugang.

      \"Da es dir gefällt, o Liebe\"
    • Von Teresa de Ávila über Cervantes bis Cela. Das breite Panorama der spanischen Literatur von dem maurisch-christlich-jüdischen Zusammenleben über das Siglo de Oro bis zur zeitgenössischen Literatur entwirft dieser Band. Den Schwerpunkt bildet das 19. und 20. Jahrhundert mit seinen literarischen Erscheinungen wie: die asturianische Aufklärung, der Costumbrismus, das „Género chico“, die „Generationen“ von 1898 und 1927 und die Literatur der Francozeit. Der Autor zeigt die typischen Erscheinungen und Probleme wie die spanischen Mystik, den Schelmenroman, den Widerstreit zwischen Inquisition und Aufklärung und die kulturellen Folgen des Bürgerkriegs im 20. Jahrhundert. Zahlreiche Illustrationen aus Geschichte, Kunst und Alltag zeigen die große Vielfalt des literarischen Leben Spaniens.

      Spanische Literaturgeschichte
    • Leopardi setzt sich nicht nur mit den großen Illusionen im kollektiven Bewusstsein der Menschheit von den Uranfängen her auseinander, sondern auch autoreflexiv mit der Standpunktsuche als Dichter und Philosoph. Diese vollzieht sich in immer neuen Inszenierungen, in denen Täuschung und Selbsttäuschung die Unvollkommenheit, den Mangel kaschieren. Die als Illusionen enttarnten einstigen Menschheitsideale überführt Leopardi in den Bereich des Ästhetischen, um mit seiner Sprache des Indefiniten ihre Trugbildhaftigkeit zu zelebrieren. Der Vorstellung der Schattenhaftigkeit des Menschen, die zu Nietzsche und in die Moderne führt, entsprechen der Traum und der Wachtraum. Diese Nachtbereiche der Seele treten in Konkurrenz zur Realität und bilden Reservoire für die Imagination, in der sich vage neue Menschheitsentwürfe, z. B. in Richtung auf die Exploration des Mondes und die künstliche Intelligenz, erahnen lassen.

      Sanssouci - Forschungen zur Romanistik: Giacomo Leopardi - Dichtung als inszenierte Selbsttäuschung in der Krise des Bewusstseins