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Kommando Paulsen

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Organisierter Raub polnischer Kulturgüter während desZweiten Weltkrieges Während des Warschauer Aufstandes vom 1. August bis zum 31. September 1944 lag ein Teil der Stadt, als Folge der Kämpfe und des Beschusses, in Schutt und Asche. Die folgenreichsten Zerstörungen aber verursachten deutsche Brandkommandos, die Haus für Haus in Brand steckten, darunter auch Archive und Bibliotheken. Das Kommando Paulsen existierte relativ kurz, fiel über einzelne polnische Kultureinrichtungen her, ohne Spuren zu hinterlassen. Dass die Mitarbeiter der polnischen Kultureinrichtungen nicht wissen konnten, mit welcher deutschen Formation sie es zu tun hatten und wohin die geraubten Sammlungen verschleppt wurden, darf nicht verwundern. Dies wussten selbst die deutschen Zivilbehörden im Generalgouvernement nicht. Das Kommando Paulsen fügte der polnischen Kultur, insbesondere den Warschauer Museen und Bibliotheken, große Schäden zu. Im Herbst 1939 führte es eine der ersten organisierten Aktionen zur „Sicherstellung“, Begutachtung und zum Abtransport polnischer Kulturgüter durch. Erst die Arbeiten polnischer Historiker über den Zweiten Weltkrieg begannen nach und nach, den Verlauf und die Geschichte der Aktionen des Kommandos Paulsen aufzuklären. Eine ausführliche Darstellung ließ lange auf sich warten. Jetzt endlich liegt sie auf Deutsch vor. Andrzej Mezynski ist Bibliothekar in Warschau und Abgeordneter des polnischen Parlaments.

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Kommando Paulsen, Andrzej Mężyński

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2000
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