Bookbot

Versorgt und vergessen

Ehemalige Verdingkinder erzählen

Parametri

  • 319pagine
  • 12 ore di lettura

Maggiori informazioni sul libro

In diesem Buch berichten vierzig Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von ihrem Schicksal als Verding- und Pflegekinder. Sie sind das Sprachrohr für Hunderttausende, die über Jahrhunderte als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, geschlagen und häufig sexuell missbraucht wurden. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur längst überfälligen Aufarbeitung eines dunklen Kapitels der Schweizer Sozialgeschichte. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden in der Schweiz Hunderttausende Kinder fremdplatziert, viele davon 'verdingt', was bedeutete, dass sie bereits im Kindesalter für ihren Lebensunterhalt arbeiten mussten. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurden in den letzten vier Jahren zahlreiche Gespräche mit ehemaligen Verdingkindern geführt, deren Erinnerungen sich von ca. 1900 bis 1970 erstrecken. Diese Gespräche reflektieren fast ein Jahrhundert schweizerischer Sozialgeschichte aus der Perspektive einer mehrheitlich armen Gesellschaftsschicht. Die Kurzporträts verdeutlichen die ärmlichen Lebensbedingungen, unter denen viele Schweizer bis weit ins 20. Jahrhundert lebten. Neben den Lebensgeschichten werden auch Texte zu Themen wie historische Erinnerungsforschung, Armut, gesetzliche Entwicklungen, Gründe der Fremdplatzierung, Schule, Widerstand, Entwurzelung, Diskriminierung und Gewalt präsentiert.

Acquisto del libro

Versorgt und vergessen, Marco Leuenberger, Loretta Seglias

Lingua
Pubblicato
2008
product-detail.submit-box.info.binding
(In brossura),
Condizioni del libro
In buone condizioni
Prezzo
7,99 €

Metodi di pagamento

Titolo
Versorgt und vergessen
Sottotitolo
Ehemalige Verdingkinder erzählen
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2008
Formato
In brossura
Pagine
319
ISBN10
3858693820
ISBN13
9783858693822
Serie
Descrizione
In diesem Buch berichten vierzig Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von ihrem Schicksal als Verding- und Pflegekinder. Sie sind das Sprachrohr für Hunderttausende, die über Jahrhunderte als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, geschlagen und häufig sexuell missbraucht wurden. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur längst überfälligen Aufarbeitung eines dunklen Kapitels der Schweizer Sozialgeschichte. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden in der Schweiz Hunderttausende Kinder fremdplatziert, viele davon 'verdingt', was bedeutete, dass sie bereits im Kindesalter für ihren Lebensunterhalt arbeiten mussten. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurden in den letzten vier Jahren zahlreiche Gespräche mit ehemaligen Verdingkindern geführt, deren Erinnerungen sich von ca. 1900 bis 1970 erstrecken. Diese Gespräche reflektieren fast ein Jahrhundert schweizerischer Sozialgeschichte aus der Perspektive einer mehrheitlich armen Gesellschaftsschicht. Die Kurzporträts verdeutlichen die ärmlichen Lebensbedingungen, unter denen viele Schweizer bis weit ins 20. Jahrhundert lebten. Neben den Lebensgeschichten werden auch Texte zu Themen wie historische Erinnerungsforschung, Armut, gesetzliche Entwicklungen, Gründe der Fremdplatzierung, Schule, Widerstand, Entwurzelung, Diskriminierung und Gewalt präsentiert.