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Tobias Bulang

    Barbarossa im Reich der Poesie
    Enzyklopädische Dichtungen
    Trost
    Heil und Heilung
    Johann Fischart, genannt Mentzer
    • 2023

      Trost

      Beistand, Zuspruch und Trostgründe in der Krise

      Universal ist die Trostbedürftigkeit des Menschen als Gattungswesen, geschichtlich lassen sich jedoch Trostkulturen unterschiedlicher Prägung finden. Beiträge verschiedener Disziplinen werfen in diesem Band Schlaglichter auf Trostkonzepte im griechischen und jüdischen Altertum, im Islam sowie im Mittelalter und in der frühen Neuzeit Europas. Gegenstände der Untersuchungen sind das homerische Epos, die Propheten Israels, der deutsche höfische Roman, Vorstellungen über den Trost der Seelen im Fegefeuer, die italienische Renaissancekomödie, Kinderwunschgebete für kinderlose Frauen, die Poetik des Trostes in Gedichten von Martin Opitz und der Trost der Musik im Barock. Weitere Beiträge behandeln Praktiken des Tröstens vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen während der COVID-19-Pandemie, wie z. B. das Trösten von Erkrankten an Long-COVID, die tröstende Wirkung des Musikhörens und Musizierens sowie die Funktion des Alkohols als riskantem Tröster während der Pandemie.

      Trost
    • 2020

      Heil und Heilung

      Die Kultur der Selbstsorge in der Kunst und Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit

      • 282pagine
      • 10 ore di lettura
      Heil und Heilung
    • 2019

      Johann Fischart, genannt Mentzer

      Frühneuzeitliche Autorschaft im intermedialen Kontext

      • 337pagine
      • 12 ore di lettura

      Johann Fischart (ca. 1547–1590) war ein vielseitiger Herausgeber, Übersetzer und Autor, der nach seinem Jurastudium in der Straßburger Offizin seines Schwagers arbeitete. Sein umfangreiches Werk umfasst etwa 70 Texte, die Konfessionspolemik, satirische Arbeiten und Romanübersetzungen beinhalten. Fischart edierte Fachliteratur aus den Bereichen Musik, Alchemie, Paracelsismus und Recht und nutzte das populäre Medium des Einblattdrucks für verschiedene Themen. Seine thematische Vielfalt spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Schreibweisen wider: Er übersetzt Rabelais' Gargantua und ediert gleichzeitig den berüchtigten Hexenhammer. Als Verfasser polemischer Beiträge gegen die Papstkirche veröffentlicht er zudem eine illustrierte Papstgeschichte. Diese Ambivalenz ist das Ergebnis der religiösen Pluralität in Straßburg und seiner Tätigkeit in einer Offizin. Fischarts Orientierung auf Markterfolg und die Anpassung an die Bedürfnisse seiner Leser zeigen seine intellektuelle Flexibilität. Die Beiträge des Bandes beleuchten Fischarts verschiedene Arbeitsfelder, seine intermedialen Arrangements und die Ergebnisse seiner Zusammenarbeit mit Holzreißern wie Tobias Stimmer und Jost Amann sowie seine Musik-Schriften. Besonderes Augenmerk gilt Fischarts Rolle als Übersetzer, seiner Gattungspoetik, Sprachreflexion und seinem spielerischen Umgang mit Wissen und Sprache seiner Zeit.

      Johann Fischart, genannt Mentzer
    • 2011

      Enzyklopädische Dichtungen

      Fallstudien zu Wissen und Literatur in Spätmittelalter und früher Neuzeit

      • 565pagine
      • 20 ore di lettura

      Die Studie untersucht anhand von Hugo von Trimbergs „Renner“, Heinrich Wittenwilers „Ring“ und Johann Fischarts „Geschichtklitterung“ die Austauschbeziehungen zwischen Dichtung und Wissen unter den spezifischen literarischen, epistemischen und gesellschaftlichen Bedingungen des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit. Ihr Gegenstand sind Dichtungen, die in besonderem Maße mit Material aus wissensliterarischen Texten aller Art angereichert sind und die insofern mit den enzyklopädischen Wissenskompilationen ihrer Zeit in ein Konkurrenzverhältnis treten. Wissen erscheint in Dichtungen jeweils perspektiviert auf die unterschiedlichen literarischen Formen und Gattungen. Die Studie geht deshalb nicht von einer Determination der Dichtungen durch die Episteme ihrer Epoche aus, sondern fokussiert die Modifizierungen der literarischen Traditionen durch die Konfrontation mit dem Wissen einerseits, die Transformationen des Wissens durch seine spezifisch literarische Thematisierung andererseits.

      Enzyklopädische Dichtungen
    • 2003

      Barbarossa im Reich der Poesie

      • 349pagine
      • 13 ore di lettura

      Die Studie untersucht Antworten der Literatur auf den Historismus. Die Fragen nach ästhetischer Autonomie, Historizität und politischen Funktionen von Kunst werden im 19. Jahrhundert in die literarische Produktion selbst hineingenommen. Anhand verschiedener literarischer Texte untersucht die Arbeit, welche Verfahren auf die Herausforderungen des Historismus reagieren, wie literarische Eigengeschichten konstruiert werden und wie Literatur ihre politischen Funktionen vor dem Hintergrund ihrer Historizität reflektiert. Bei Achim von Arnim, Christian Dietrich Grabbe und Adalbert Stifter lassen sich diesbezüglich unterschiedliche Verhandlungsprofile ausmachen. Mit einem Blick auf das Kaiser-Wilhelm-Monument auf dem Kyffhäuser werden zuletzt Grenzen und Leistungen der Literatur des 19. Jahrhunderts resümiert.

      Barbarossa im Reich der Poesie