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Norbert Ricken

    Michel Foucault: pädagogische Lektüren
    Die Ordnung der Bildung
    Judith Butler: Pädagogische Lektüren
    Die Sprachlichkeit der Anerkennung
    Subjektivität und Kontingenz
    Addressing Inequality - Erziehungs- und sozialwissenschaftliche Beiträge zur Subjektivierungsforschung
    • Die Subjektivierungsforschung spielt eine bedeutende Rolle in der Erziehungswissenschaft und angrenzenden Disziplinen. Der Band vereint theoretische und methodologische Beiträge, die verschiedene Dimensionen sozialer Ungleichheit beleuchten und miteinander verknüpfen. Die Beiträge diskutieren zentrale Konzepte wie Ent/Subjektivierung und Handlungsfähigkeit und thematisieren Rassismus sowie Postkolonialität als subjektivierende Rahmenbedingungen. Dies ermöglicht differenzierte Einblicke in die Subjektivierungsforschung und deren Relevanz für die Analyse sozialer Ungleichheit. Das Inhaltsverzeichnis umfasst eine Einführung in die Forschungsperspektiven, gefolgt von grundlegenden Auseinandersetzungen mit der Subjektivierungsforschung, die gesellschaftliche Verhältnisse und deren kritische Betrachtung thematisieren. Weitere Analysen bieten einen rassismuskritischen Ansatz zur Kant-Rezeption und diskutieren die Un/Möglichkeit des Schwarzen Subjekts im Kontext von Judith Butlers Theorien. Zusätzlich werden theoretische Perspektiven auf Staat und negative Subjektivierung sowie die Rolle von Autorisierung und Anerkennung behandelt. Der Band schließt mit Überlegungen zur Positionalität in der Subjektivierungsforschung aus post/dekolonial-feministischer Sicht, was zu einer umfassenden Reflexion über die Herausforderungen und Chancen in der Bildungsforschung beiträgt.

      Addressing Inequality - Erziehungs- und sozialwissenschaftliche Beiträge zur Subjektivierungsforschung
    • Die Sprachlichkeit der Anerkennung

      Subjektivierungstheoretische Perspektiven auf eine Form des Pädagogischen

      Anerkennung markiert ein zentrales Strukturmoment pädagogischer Praktiken und gilt weithin unbestritten sowohl als Ziel als auch als Mittel pädagogischen Handelns. Die Fragen aber, was denn unter Anerkennung in pädagogischen Feldern – insbesondere in Schule und Unterricht – zu verstehen ist, wie Anerkennung praktiziert wird und zu welchen Effekten sie führt, sind hingegen weithin umstritten. Hier setzen nun die erziehungswissenschaftlichen Studien des Forschungsprojekts an und tragen in theoretisch, methodologisch und empirisch ausgerichteten Beiträgen zu einem umfassenden Verständnis von Anerkennung bei. Dabei werden an ausgewählten pädagogischen Praktiken jeweilige Anerkennungsmuster und -ordnungen herausgearbeitet und mithilfe eines adressierungsanalytischen Zugriffs auf ihre jeweiligen (Subjektivierungs-)Effekte hin untersucht. Dadurch gelingt es, den derzeitigen Diskurs der Anerkennung um eine eigenständige Perspektive zu bereichern.

      Die Sprachlichkeit der Anerkennung
    • Judith Butler: Pädagogische Lektüren

      • 400pagine
      • 14 ore di lettura

      Wie kaum eine andere Philosophin provoziert Judith Butler gegenwärtig die Diskussion zentraler Kategorien wie Körper, Identität und Anerkennung, indem sie verbreitete und nicht selten festgefahrene Denkgewohnheiten irritiert und dekonstruiert. Damit löst sie sowohl philosophische als auch lebensweltliche und politische Auseinandersetzungen auf neue Weise aus. Während aber bisher auch in der Erziehungswissenschaft vorrangig ihre geschlechtertheoretischen Studien rezipiert wurden, blieben andere ihrer Studien zur Performativität sowie zur Anerkennungstheorie eher unberücksichtigt. Die Beiträge des Bandes gereifen diese auf, indem sie auch an die Arbeiten Judith Butlers zu Ethik, Politik und Anerkennung anknüpfen und die dort entwickelten Zusammenhänge von Körper, Subjekt, Macht und Performativität in den Blick nehmen und sowohl für die theoretische Grundlagenreflexion als auch für die empirische Erforschung von Erziehungs- und Bildungsprozessen zu nutzen suchen.

      Judith Butler: Pädagogische Lektüren
    • Die Ordnung der Bildung

      Beiträge zu einer Genealogie der Bildung

      • 383pagine
      • 14 ore di lettura

      Die Diskussion über Bildung als Ausdruck von Selbstbestimmung, Selbstentfaltung und individueller Verwirklichung wird oft von einem ‘Humanismusvorschuss’ geprägt, der die vermeintliche ‘Vorzüglichkeit der Bildung’ hervorhebt. Bildung wird als noblerer Begriff angesehen als Erziehung, selbst wenn letztere emanzipatorische Potenziale hat. In der bildungstheoretischen Auseinandersetzung hat sich eine Thematisierungsform etabliert, die die Unvereinbarkeit von Bildung und Macht betont. Dies wird besonders durch Heydorns Diktum vom ‘Widerspruch von Bildung und Herrschaft’ verdeutlicht. Während die Auffassung, dass die “Frage der Bildung” letztlich die “Frage nach der Liquidation der Macht” sei, nicht von allen geteilt wird, bleibt das pädagogische Selbstbewusstsein stark von der Überzeugung geprägt, dass Bildung zur “Vermenschlichung der Macht” dient und nicht als “Instrument zum Erwerb von mehr Macht” betrachtet werden sollte. Diese Sichtweise beeinflusst sowohl das disziplinäre Selbstverständnis als auch die Rolle der Bildung in der Gesellschaft.

      Die Ordnung der Bildung
    • Das Buch zeigt neue Perspektiven für die Erziehungswissenschaften durch die dort bisher wenig rezipierten Arbeiten von Foucault auf.

      Michel Foucault: pädagogische Lektüren