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Ralf Obst

    Die Besiedlungsgeschichte am nordwestlichen Maindreieck vom Neolithikum bis zum Ende des Mittelalters
    • Die Arbeit untersucht die Besiedlungsgeschichte eines begrenzten Kleinraums in Beziehung zu Naturraum und Kulturlandschaft über 70 Jahrhunderte seit der Seßhaftwerdung. Im Fokus stehen Siedlungen, basierend auf Grabungen, Lesefundkomplexen und Methoden der historisch-geographischen Landesforschung. Die mainfränkische Altsiedellandschaft zeigt ein ähnliches Präferenzverhalten bei der Wohnplatzwahl und vergleichbare Siedlungsdynamik wie andere Regionen. Abweichungen treten vor allem im Mittel- bis Endneolithikum, während der Römischen Kaiserzeit, der Völkerwanderungszeit und im Hochmittelalter auf. Besondere kleinräumige Verhaltensprofile lassen sich nur durch Einzelfallprüfungen verstehen, wobei auch nicht mehr feststellbare Unterschiede im Naturraum sowie spirituelle und rechtliche Aspekte zu berücksichtigen sind. Zukünftig sind detailliertere Fundmeldungen an das Landesdenkmalamt wünschenswert. Die Studie zeigt das Untersuchungsgebiet als eine der besterforschten Mikroregionen mit eigener Charakteristik innerhalb der mainfränkischen Altsiedellandschaft, deren schwindender Denkmälerbestand weitere Forschungen erfordert.

      Die Besiedlungsgeschichte am nordwestlichen Maindreieck vom Neolithikum bis zum Ende des Mittelalters