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Warum Migration dazugehört: Eine andere Geschichte der Deutschen
La ricerca di Jan Plamper approfondisce la storia russa, con un focus particolare sulla storia delle emozioni. Il suo lavoro esamina criticamente come le emozioni vengono costruite e sperimentate all'interno della cultura e della società russa. Esplora i modi sfumati in cui l'affetto e il sentimento plasmano le narrazioni storiche e le dinamiche sociali.


Warum Migration dazugehört: Eine andere Geschichte der Deutschen
Über die Macht der Emotionen von der Antike bis in unsere Zeit Wie verändern sich Moral und Ehre im Laufe der Zeit, was bedeutet Vertrauen in der Wirtschaftsgeschichte, was richtete die sprichwörtliche »German Angst« im 20. Jahrhundert an, und wieso befinden wir uns im sogenannten therapeutischen Zeitalter? Gefühle schreiben Geschichte, sie bestimmen Macht und Politik. Triebe, Affekte und Leidenschaften sind kulturspezifi sch, zeitlichem Wandel unterworfen und für den Lauf der Geschichte von immenser Bedeutung. Wenn Menschen lieben oder hassen, wenn sie ehrgeizig, rachsüchtig oder stolz sind, wenn sie Freude, Mitleid, Zorn oder Schuld empfinden – dann hat das Einfluss auf ihr Handeln. Diese scheinbar banale Erkenntnis eröffnet völlig neue Perspektiven auf vergangene Zeiten und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart. Gut erzählt und mit zahlreichen Beispielen aus der Vergangenheit führt Jan Plampers Buch in das boomende Forschungsgebiet der Emotionsgeschichte ein. Zugleich warnt er vor voreiligen Schlüssen und leichtfertigen Anleihen bei den Neurowissenschaften, die viele aktuelle Debatten – wie zum Beispiel die Frage nach der Willensfreiheit – bestimmen.