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Jochen Raßler

    Entwicklung einer objektorientierten Prozessmodellierungssprache
    • In Unternehmen spielen Prozesse eine zentrale Rolle und beschreiben die Abläufe in verschiedenen Bereichen. Diese Prozesse müssen modelliert und dokumentiert werden, wofür Prozessmodellierungssprachen geeignet sind. Allerdings sind die vorhandenen Sprachen oft nur eingeschränkt nutzbar für komplexere Prozesse, da sie nicht oder nur bedingt skalierbar sind. Dies liegt daran, dass sie meist ablaufzentriert sind und keinen Paradigmenwechsel wie in der Softwaretechnologie aufweisen. Diese Dissertation adressiert dieses Problem, indem sie eine objektorientierte Prozessmodellierungssprache entwickelt, die auf den Kernkonzepten der Objektorientierung basiert: Vererbung, Abstraktion, Polymorphismus, Kapselung, Information Hiding, Hierarchie und Identifikation. Durch die Umsetzung dieser Konzepte wird ein Paradigmenwechsel vollzogen, der die Ablaufzentriertheit aufgibt. Bewährte Konzepte aus der Softwaretechnologie wurden betrachtet und für die Prozessmodellierung weiterentwickelt. Die UML wurde analysiert und eine objektorientierte, grafische Modellierungssprache für Prozesse definiert, die auf ähnlichen Konzepten basiert. Zahlreiche Diagramme sind bekannt und weisen ähnliche Verwendungen auf. Zudem wurde ein zentrales Element, das Event, eingeführt, das Aktivitäten startet und Ergebnisse liefert. Der Name PML reflektiert die Nähe zur UML.

      Entwicklung einer objektorientierten Prozessmodellierungssprache