Wer seinen Frieden mit der Vergangenheit schließen will, muss sich ihr stellen. Ostfriesland 1923 – fünf Jahre nach seinem Ende sind die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs immer noch spürbar: Geldentwertung und Arbeitslosigkeit machen den Menschen auch an der Küste merklich zu schaffen. In der Familie von Daje Fischer bleibt die Zeit nicht stehen: Ihre neun Kinder sind erwachsen; auch die jüngeren beginnen, eigene Wege zu gehen. So halten die „wilden Zwanzigerjahre“ mit neuen Ideen und neuen Moden ihren Einzug selbst in der Stadt Norden, wo Dajes Tochter Marleen ihre erste Modenschau plant. Zudem brechen alte, vernarbt geglaubte Wunden wieder auf: Enkel Hauke, der am Deich bei seinen Zieheltern Hagen und Marie aufwuchs, will wissen, wer sein wirklicher Vater ist. Ein heikles Thema für Daje und ihre Lieben… Das alte Ostfriesland zwischen Norden und Esens sowie Heidelberg und Frankfurt am Main sind die Schauplätze des vierten Daje-Romans aus der Feder von Herta Bleeker. Wie bei den drei Vorgängern hat die Autorin wieder Elemente der eigenen Familiengeschichte in die Handlung eingeflochten.
Herta Bleeker Ordine dei libri (cronologico)






Wiedersehen mit Anna Bruns: Die sturmerprobte Familienfrau aus Norden-Norddeich muss sich zu Beginn des neuen Jahrtausends neuen Herausforderungen stellen. Ihr Mann Lars macht Karriere und vernachlässigt Frau und Kinder. Tim, ein alter Bekannter, interessiert sich für Anna. Doch die patente Enddreißigerin will lieber ihre Ehe retten. Veränderungen im Privaten erlebt auch Annas Umfeld. Nur ihre junge Freundin Wiebke scheint auf dem – wenngleich steinigen – Weg ins Glück zu sein. Autorin Herta Bleeker, bekannt durch ihre „Daje“-Romane, hat ihr frühes Werk „Wie eine Feder“ umfassend überarbeitet und jetzt neu aufgelegt. Es schließt nahtlos an ihren ebenfalls aktualisierten Erstling „Anna … ein ganz normales Leben – oder?“ an. Wie so viele Menschen steht auch Anna vor der Frage: Bin ich getrieben wie eine Feder im Wind – oder nehme ich mein Schicksal selbst in die Hand?
Daje oder Töchter und Söhne
Ostfriesland-Roman
Das Leben fließt weiter, gleichwohl: es ändert seinen Lauf. Ostfriesland 1919 – der Erste Weltkrieg ist vorüber. Soldaten kehren ernüchtert heim, es mangelt an Arbeit, das Geld verliert seinen Wert. Aber Daje Fischer, die in der Küstenstadt Norden eine kleine Wäscherei betreibt, gibt nicht auf. Die neun Kinder der resoluten Witwe sind inzwischen groß, die ältesten Töchter bereits verheiratet. Nun gilt es, auch die jüngeren Söhne und Töchter versorgt zu wissen. Sorge indes bereitet der Jüngste: Keno will unbedingt als Matrose auf Große Fahrt gehen, wie sein Vater. Doch der blieb einst auf See … In ihrem nunmehr dritten Daje-Roman setzt Herta Bleeker die beliebte Familiensaga fort. Von Norden bis Esens, von Hamburg bis Heidelberg spannt sich der Kreis um die Heldin, ihre Kinder und Freunde. Erneut hat sich die Autorin auch durch Geschichten ihrer eigenen Familie beflügeln lassen.
Wenn Anna in den Spiegel schaut, wen sieht sie? Eine nicht unattraktive Frau Ende dreißig, die ein ganz normales Leben führt: Der karrierebewusste Ehemann hat nie Zeit für sie, den halbwüchsigen Kindern räumt sie ständig hinterher, und um den Hund kümmert sich auch keiner – außer ihr ... Aber wenn sie ein so normales Leben führt – warum ist sie dann manchmal so unzufrieden? „Weil das Leben eben so ist“, denkt Anna. „Und weil manʼs eh nicht ändern kann.“ Oder? Neu aufgelegt und von der Autorin überarbeitet: In ihrem warmherzigen Romandebüt nimmt Herta Bleeker kein Blatt vor den Mund, wenn sie zeigt, dass unser Leben so normal ist, wie wir es uns einrichten. Veränderungen inklusive...
Kehrt endlich Ruhe ein – oder ist es nur die Ruhe vor dem Sturm? Ostfriesland 1911: Daje Fischer ist Witwe und Wäscherin in der Küstenstadt Norden. Zusammen mit ihrer Tochter Marleen betreibt sie dort in der Westerstraße eine Näh- und Waschstube. Bis auf die jüngsten ihrer neun Kinder sind alle auf dem Weg in die Welt. Eine Welt, die von Esens bis New York reicht. Als Daje zufrieden denkt, dass es in ihrem Leben jetzt ruhiger wird, kommt 1914 erneut ein Sturm auf sie zu, der alles durcheinanderwirbelt. Nicht nur, wer den ersten Band "Daje oder die Träume hinterm Deich" gelesen hat, wird von Herta Bleekers neuem Roman gefesselt sein. Einmal mehr entführt die Autorin ihre Leserschaft in ein vergangenes Ostfriesland. Eine wichtige Informationsquelle war auch diesmal wieder ihre eigene Familie.
Früher war alles besser. Wirklich? Sie lebt am Deich, hat acht Kinder und erwartet ihr neuntes. Da erfährt Daje kurz vor Weihnachten, dass ihr Mann auf See geblieben ist. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Unterstützt von ihren Freunden und Kindern, bietet Daje dem Leben die Stirn. Und verliert niemals ihre Träume aus den Augen. Träume, wie sie auch ihre eigensinnige Tochter Marleen, ihre Freundin Marie und die Gutsbesitzerin Tilda hegen ... Frei von nostalgischer Verklärung blickt der neue Roman von Herta Bleeker über 100 Jahre zurück ins ostfriesische Leben: an der Küste, auf dem Land und in der Stadt. In die bewegenden Geschehnisse hat die Autorin anschaulich Geschichte und Geschichten ihrer Familie eingewoben. Vom alten Norddeich um 1900 über das Norderland bis in die Städte Norden und Esens führt Herta Bleekers jüngstes Werk seine Leser.