Bookbot

Jörg-Dieter Gauger

    Aus Politik & Kultur - 15: Wertedebatte
    Patriotisch und konservativ?
    Warum die Geisteswissenschaften Zukunft haben!
    Sibyllinische Weissagungen
    • Sibyllinische Weissagungen

      • 564pagine
      • 20 ore di lettura

      Unter dem Namen oracula Sibyllina ist eine Sammlung in Hexameter abgefaßter Pseudoorakel überliefert mit den Büchern 1-8 und 11-14 in etwa 4230 Versen. Die frühesten Teile (Buch 3) entstanden im jüdischen Milieu seit der 2. Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr.; nach 150 n. Chr. wurden diese durch christliche Autoren rezipiert, ergänzt und überarbeitet. Die historischen Anspielungen reichen bis in das 3. nachchristliche Jahrhundert; die Endfassung wurde wohl im 6. Jahrhundert abgeschlossen. Der Legende nach hat freilich Tarquinius Superbus, der letzte legendäre König Roms, die Bücher direkt von der Sibylle von Cumae erworben. Im Tempel des Iuppiter Capitolinus aufbewahrt und von 15 Priestern gehütet, durften sie nur eingesehen werden, wenn der Senat wegen beängstigender Vorzeichen dies anordnete. Im Jahr 83 v. Chr. vernichtete ein Brand auf dem Kapitol die Sammlung, eine neue wurde aufgrund von Nachforschungen an griechischen Sibyllenheiligtümern zusammengestellt.

      Sibyllinische Weissagungen
    • Was leisten die Geisteswissenschaften für die Gesellschaft? Was ist ihr Beitrag für Bildung und Orientierung in der Zukunft? Welche Ausbildungsziele müssen sie heute anstreben? Brauchen wir einen Bildungskanon? Vertreter ausgewählter geisteswissenschaftlicher Disziplinen sowie Repräsentanten aus Politik, Wissenschaft und Kultur nehmen Stellung. Ein Beitrag von Annette Schavan zieht Bilanz und ordnet die Diskussion in das 'Jahr der Geisteswissenschaften' ein.

      Warum die Geisteswissenschaften Zukunft haben!
    • Aus Politik & Kultur - 15: Wertedebatte

      Von Leitkultur bis kulturelle Integration

      • 548pagine
      • 20 ore di lettura

      Die Debatte um die Werte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten und auf die sich die Mehrheit der in Deutschland Lebenden beziehen, gleicht einer Fieberkurve. Mal geht die Tempe­ratur hoch, hitzig, fieberhaft wird diskutiert, gestritten, polemisiert, was erlaubt ist, was in Deutschland üblich ist, wer was tun muss, um dazugehören, wie unsere Leitkultur auszusehen hat. Dann wieder sinkt die Temperatur der Debatte etwas. Es finden mehr sachliche Diskussionen statt, die sich durch ernsthaftes Nachdenken und eine kritische Reflexion auszeichnen. Die Wertedebatte gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten Diskussionen der letzten Jahre. Die sogenannte Flüchtlingskrise hat diese Debatte noch einmal angeheizt, aber sie ist schon deutlich älter. In diesem Buch sind Beiträge aus Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates aus über zehn Jahren zusammengefasst, die viele Facetten der Fieberkurve zeigen. Es geht um die Themen Leitkultur, Werte und Tugenden, den Kulturstaat und das Staatsziel Kultur, die Kunstfreiheit, die Diskussion um einen Kanon, um die Fragen Was ist deutsch? Was ist Heimat?, um Deutschland vom Auswanderungs­ zum Einwanderungsland, um kulturelle Integration und Erwerbsarbeit, um kulturelle Integration als Thema der Medien und der Zivilgesellschaft, um kulturelle Integration als Aufgabe für Kultureinrichtungen und der kulturellen Bildung und die besondere Rolle der Religion in der Integrationsdebatte.

      Aus Politik & Kultur - 15: Wertedebatte