Hans-Joachim Müller Libri






In diesem Band sind kleine Erzählungen, unvollendete Romane und Reise- sowie Literaturfeuilletons von Perutz versammelt. Im Mittelpunkt steht das Romanfragment "Mainacht in Wien", das 1938 entstand und die Flucht des jüdischen Journalisten Dr. Georg Schwarz vor der deutschen Besatzung erzählt.
„Eine Autobiographie ohne Helden“ nennt Richard A. Bermann seine Lebensgeschichte im Untertitel. Er stellt nicht seine privaten Erlebnisse in den Vordergrund, sondern fungiert als Zeuge und geschulter Beobachter seiner Zeit. Aufgewachsen im assimilierten Judentum in Wien und Prag, war Bermann, auch bekannt als Arnold Höllriegel, promovierter Romanist und Theaterkritiker. Er verband die Literaturen Prags, Wiens und Berlins und pflegte zahlreiche persönliche Bekanntschaften mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Sigmund Freud, Arthur Schnitzler und Albert Einstein. Seine Leidenschaft war es, Menschen zusammenzubringen, die einander etwas zu sagen hatten. Als Sonderkorrespondent und Reisejournalist erlangte er in der Zwischenkriegszeit große Popularität, berichtete von Reisen weltweit und nahm 1933 an einer Expedition in die Libysche Wüste teil. Als liberaler Journalist setzte er sich vor dem Ersten Weltkrieg für einen Interessensausgleich der Nationalitäten der Habsburger Monarchie ein und engagierte sich während des Krieges als pazifistischer Berichterstatter. Später kämpfte er gegen den Nationalsozialismus in Deutschland und Österreich bis zu seinem Tod 1939 in den USA. Bermann, der in seiner Vielfalt als demokratischer Publizist, Weltreisender und Kritiker wirkte, beanspruchte keine dieser Bezeichnungen und wollte stets Journalist genannt werden. In seiner Autobiographie zieht er das Fazit seines reichen Lebens und bietet einen
Der Katalog zur Ausstellung der Deutschen Bibliothek, Frankfurt am Main (1989) ist chronologisch aufgebaut und basiert auf dem literarischen Nachlass von Leo Perutz.
Praga, fine del 16° secolo. Sulla città regna Rodolfo II, imperatore del Sacro Romano Impero, personalità misteriosa. Vive arroccato nel Castello, circondato da alchimisti, astrologi, pittori, servitori fedeli e imbroglioni di ogni risma. Ama Esther, moglie dell’ebreo Mordechai Meisl, l’uomo che gli presta il denaro per la sfarzosa ed eccentrica vita di corte; ma è un amore che esiste solo nei sogni, perché così ha voluto Rabbi Löw, autore di sortilegi, cabbalista, creatore del Golem. Dentro questa Praga magica Perutz intreccia le sue fantastiche invenzioni narrative intorno a un perno che è l’emblematico, inestricabile intreccio dei destini dei due rivali, Rodolfo e Mordechai, il Cristiano e l’Ebreo, entrambi grandi, entrambi perdenti.
Thüringen
- 432pagine
- 16 ore di lettura
Neben einigen praktischen Tips vor allem ein Führer zu den historischen und kunsthistorischen Stätten des Landes; reich illustriert.
Spanienfeldzug, Winter 1812: In der andalusischen Bergstadt La Bisbal werden die Napoleon unterstützenden Regimenter „Nassau“ und „Erbprinz von Hessen“ durch spanische Guerillas vernichtet. Einzig der Leutnant von Jochberg überlebt das Massaker, seine Memoiren halten die geheimnisvollen Umstände bis zu ihrem tödlichen Ausgang fest. Leo Perutz erzählt in diesem unheimlichen und zugleich unnachahmlichen Roman, wie die deutschen Offiziere sehenden Auges und kraft der Phantasie des wandlungsfähigen Marques de Bolibar, Kopf des spanischen Widerstands, ihren eigenen Untergang herbeiführen.
Wien 1918/19. Der einstige Offizier Georg Vittorin kann die Demütigung nicht vergessen, die er als Kriegsgefangener von dem russischen Lagerkommandanten Seljukow erdulden musste, und beschließt, als Rächer nach Russland zurückzukehren. Eine dramatische Verfolgungsjagd beginnt, die ihn durch die Sowjetunion, nach Konstantinopel, Mailand, Paris und weiter treibt, bis es schließlich zu dem erhofften »Duell ohne Zeugen« kommt. Drei Millionen Leser verfolgten den Erstabdruck dieses Romans, der 1928 in der größten Illustrierten des Kontinents, der Berliner Illustrirten Zeitung, in Fortsetzungen erschien. Wohin rollst du, Äpfelchen wurde von den Lesern verschlungen, der Titel wurde Ende der zwanziger Jahre zu einem Schlagwort, in dem die Ungewissheit und Zukunftsangst der Menschen ihren Ausdruck fand.



