Das Buch zeigt Martin Luther King - wie er wirklich lebte, seine innere Kraft, seine soziale Leidenschaft. Der charismatische Führer erschütterte mit seinen landesweiten Massenprotesten die amerikanische Gesellschaft bis ins Mark. Martin Luther King wird heute neu entdeckt als große moralische Gegenfigur zum machtbesessenen Amerika. Hans-Eckehard Bahr, seit 1966 persönlicher Mitarbeiter Kings, deutet das gewaltfreie Engagement dieses leidenschaftlichen Mannes im Kontext heutiger Auseinandersetzungen über Gerechtigkeit für alle und Kampf gegen den Terror. Er schildert King als einen Menschen, der wagemutig und ungezwungen religiös war und der glaubwürdig bleibt in Zeiten der Lüge.§
Hans-Eckehard Bahr Ordine dei libri (cronologico)






Ich habe einen Traum
- 140pagine
- 5 ore di lettura
„Glauben Sie mir, wenn ich vor dem Problem stünde, würde ich den Kriegsdienst aus Gewissensgründen verweigern. Ich würde nicht einmal als Militärgeistlicher dienen.“ gestand Martin Luther King einem Reporter 1967 und bezog damit klare Stellung zum Vietnamkrieg. Denn, so King „. es ist unsere Aufgabe, für die Schwachen zu sprechen, für die, die keine Stimme haben, für die Opfer unserer Nation, für die, die sie Feinde nennt, denn keine von Menschen angefertigte Erklärung kann diese zu weniger machen als zu unseren Brüdern.“ Die Reden, Aufsätze und Predigten des 1968 ermordeten schwarzen Bürgerrechtlers und Friedensnobelpreisträgers zählen inzwischen zu den Klassikern der „Weltbotschaften“, sein legendärer Ausspruch „Ich habe einen Traum“ ist immer noch Hoffnungsträger für die unterdrückten Völker dieser Erde. Bezeichnend auch, dass der Martin-Luther-King-Day einer der wenigen offiziellen Feiertage in den USA ist, eine Nation verneigt sich damit vor den Visionen eines echten Pazifisten. Seine Texte zeigen, wie Wut und Hass umgewandelt werden können zu schöpferischer Kraft in jedem Menschen, und sie sind heute aktueller denn je.
Der Theologe Hans-Eckehard Bahr und die Psychotherapeutin Verena Kast machen sich in diesem Buch Gedanken über die Zusammenhänge von Liebe und Schmerz, Trauer und Befreiung. Sie stellen uns Anzeichen einer neuen Glücksorientierung vor, die nicht am Festhalten, sondern am Loslassen und Sich-Einlassen ausgerichtet ist. Dass Abschiede in der Liebe, überhaupt in Beziehungen notwendig sind, ja die Notwendigkeit einer "abschiedlichen Existenz" (Verena Kast) besteht, zeigen sie eindrucksvoll: Nur wer abschiedsbewusst loslassen kann, wird die ganze Fülle des Lebens erfahren. Und nur wer sich wirklich verbinden will, kann in der intensiven Suche nach Freundschaft leben. Dem anderen treu zu bleiben bedeutet dann, zunächst sich selber treu zu werden. Verlässlichkeit, erotische Belebung, Trauer und Freude müssen keine Gegensätze bleiben- sie führen über den hilflosen Moralismus hinaus, der in den Kirchen heute noch maßgebend ist. "Das Zulassen der Trauer ist die Voraussetzung dafür, dass wir uns auch freuen können, dass wir uns richtig einlassen auf unser Leben. Wenn wir es verstehen, zu trauern - und es ist weiß Gott schwierig -, müssen wir uns nicht aus Angst vor den Verlusten aus dem Leben heraushalten. Nur wenn wir loslassen können, können wir uns auch einlassen. Das Sich-Einlassen aber ist meistens mit Freude verbunden" (Verena Kast).
Der Theologe Hans-Eckehard Bahr und die Psychotherapeutin Verena Kast machen sich in diesem Buch Gedanken über die Zusammenhänge von Liebe und Schmerz, Trauer und Befreiung. Sie stellen uns Anzeichen einer neuen Glücksorientierung vor, die nicht am Festhalten, sondern am Loslassen und Sich-Einlassen ausgerichtet ist. Dass Abschiede in der Liebe, überhaupt in Beziehungen notwendig sind, ja die Notwendigkeit einer "abschiedlichen Existenz" (Verena Kast) besteht, zeigen sie eindrucksvoll: Nur wer abschiedsbewusst loslassen kann, wird die ganze Fülle des Lebens erfahren. Und nur wer sich wirklich verbinden will, kann in der intensiven Suche nach Freundschaft leben. Dem anderen treu zu bleiben bedeutet dann, zunächst sich selber treu zu werden. Verlässlichkeit, erotische Belebung, Trauer und Freude müssen keine Gegensätze bleiben- sie führen über den hilflosen Moralismus hinaus, der in den Kirchen heute noch maßgebend ist. "Das Zulassen der Trauer ist die Voraussetzung dafür, dass wir uns auch freuen können, dass wir uns richtig einlassen auf unser Leben. Wenn wir es verstehen, zu trauern - und es ist weiß Gott schwierig -, müssen wir uns nicht aus Angst vor den Verlusten aus dem Leben heraushalten. Nur wenn wir loslassen können, können wir uns auch einlassen. Das Sich-Einlassen aber ist meistens mit Freude verbunden" (Verena Kast).




