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Lukas Bärfuss

    30 dicembre 1971
    Lukas Bärfuss
    Meienbergs Tod - Die sexuellen Neurosen unserer Eltern - Der Bus
    Die toten Männer
    Alices Reise in die Schweiz; Die Probe; Amygdala
    Stil und Moral
    Krieg und Liebe
    One hundred days
    • Die gefeierten Essays des Georg-Büchner-Preisträgers. Diese Essays sind ein Ereignis: scharf beobachtet, scharf gedacht, scharf formuliert. Ob er über große geschichtliche und politische Themen nachdenkt oder über ganz konkrete Fragen des Alltags - Lukas Bärfuss ist ein Autor und Denker von europäischem Format. Er schafft es, auch komplizierte Sachverhalte so zu erzählen, dass man sich eingeladen fühlt, an seinen Gedankengängen teilzunehmen. Mit Überraschung, Staunen und immer mit Genuss und Gewinn. Sei es, wenn er über die Schweiz spricht oder über Erfahrungen in Afrika und Südamerika, ob er über Autoren von Goethe, Nietzsche und Tolstoi bis Nicolas Born nachdenkt oder über Ovid, Stendhal und Sakurai, immer erfährt man Erhellendes. Bärfuss schreibt über Religion und Glauben, über die Moral im Journalismus und über das Leben eines Vertreters für Geräteentkalker.

      Krieg und Liebe
    • Wenn Lukas Bärfuss über die großen Begriffe nachdenkt: Freiheit, Lüge, Raum, Zeit, »Wo bin ich hier?«, dann geschieht das nie im im luftleeren Raum der Abstraktion. Immer erzählt er Geschichten. Er ist neugierig auf die Welt, auf das Kleine und auf das Große. Vor allem wendet er den Blick auf die Menschen, auf die Beziehungen zwischen ihnen: in der Liebe, der Arbeit, der Politik, in der Kunst.

      Stil und Moral
    • Alice lebt in Deutschlands Norden und hat sich vorgenommen, dies zu ändern. Sie will sich umbringen. Alkohol und Tabletten kommen nicht in Frage. Und kein Blut darf fließen, sie hasst den Gedanken, ihrer Familie mehr Arbeit als nötig aufzubürden. Sie braucht Hilfe und lernt zum Glück Gustav kennen, der ihr Leiden lindert, denn er ist Arzt. Gustav meint, es wäre besser, wenn Alice auf Reisen gehen würde, dorthin, wo seine Hilfe nicht verboten ist. Zweifel an seiner Vaterschaft könnte Simon Korach in »Die Probe« vielleicht noch ertragen. Aber wie geht er um mit einer unliebsamen Gewissheit? Nichts hat mehr Gültigkeit gegen die scharfe Klinge der Wissenschaft, nicht die Liebe, nicht das Vertrauen. Was definiert noch die Familie? Was richtet eine Wahrheit an, die mit nie gekannter Präzision und ohne Raum für Zweifel wie ein Beil ins Leben niederfährt? In »Amygdala« unterziehen sich zwei Männer einem medizinischen Experiment, in dem erforscht werden soll, wo in unserem Hirn und in der Welt unseres Zusammenlebens Gerechtigkeit lokalisiert ist. Lukas Bärfuss führt uns in bestechender Eindringlichkeit die Haltlosigkeit der modernen Welt vor Augen.

      Alices Reise in die Schweiz; Die Probe; Amygdala
    • Die toten Männer

      • 120pagine
      • 5 ore di lettura

      Ein erfolgreicher Buchhändler beschließt, sein Leben zu ändern: Er verlässt Frau und Tochter und sagt sich von der Liebe los. Doch etwas treibt ihn zurück. Er verspürt keinen Hass, nur Ekel und vollkommene Leidenschaftslosigkeit. Alles drängt zu einer Entscheidung. Endlich glaubt er einen Weg gefunden zu haben, seine Frau hinter sich zu lassen. „Ich verblieb mir selbst, als ein unheilvoller Ort, an dem ich nicht sein und von dem ich nicht fliehen konnte“, heißt es bei Augustinus über jenen überdruss, der schließlich zu einer Gefahr auch für andere wird. Mit präziser Kühle beschreibt Lukas Bärfuss in seiner fesselnden Novelle, wie der Entschluss, um der eigenen Freiheit willen seiner Liebe zu entsagen, ins Verhängnis führt.

      Die toten Männer
    • Lukas Bärfuss, Preisträger des Berliner Literaturpreises 2013, präsentiert in diesem Band seine wichtigsten Stücke, darunter „Die sexuellen Neurosen unserer Eltern“, gefeiert für seine provokante Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. Zudem enthält der Band das neueste Stück „Der Bus“, das eine bizarre Pilgerreise thematisiert.

      Meienbergs Tod - Die sexuellen Neurosen unserer Eltern - Der Bus
    • In seinem ersten Erzählband zeichnet Lukas Bärfuss eine irritierende Kartographie der Passionen. Die Fluchtpunkte in den Erzählungen von Lukas Bärfuss sind die Liebe und das Begehren. Objekt der Obsession kann dabei der Schwager sein, in den sich ein Mann verliebt. Oder die eigene, längst verstorbene Mutter, nach der sich ein Dramatiker sehnt und um die er trauert. Aber nicht nur Menschen können im Zentrum der Begierde stehen: So vergräbt einer der Protagonisten eine Alfa Romeo Giulia in seinem Garten. Ein weiteres Verbindendes dieser im Laufe von zwanzig Jahren entstandenen Erzählungen ist der immer wieder einfallende Zufall, die Willkür des Lebens, die das Leben von einem Moment auf den anderen plötzlich ändert. In zugleich sinnlicher als auch analytischer Sprache erzählt Lukas Bärfuss von Menschen, die aus den Routinen des Alltags herausgerissen werden und spürt dabei den Fragen nach, wie wir uns begegnen und nach welchen Vorlagen wir die Geschichten unserer Leidenschaften entwerfen.

      Malinois
    • Hagard

      Roman

      • 182pagine
      • 7 ore di lettura

      In seinen Romanen betritt Lukas Bärfuss stets neues Terrain. In »Hagard« folgt der Leser einem Verfolger und fühlt sich dabei nah an dessen Gedanken. Ein Mann, der während des Feierabendgedrängels vor einem Warenhaus steht, folgt impulsiv einer Frau, die er nicht kennt und nur von hinten sieht. Er spielt mit dem Gedanken, sie nicht weiter zu verfolgen, wenn sie in eine bestimmte Richtung geht, und sieht es als sportliche Herausforderung, sie in der Menge nicht zu verlieren. Obwohl er in einer knappen Stunde einen wichtigen Termin hat, beginnt er zu überlegen, ob er diesen verschieben kann, da bis zu seinem Abendtermin noch Zeit bleibt. Seine Beweggründe bleiben zunächst unklar: Ist er ein gelangweilter Schnösel, ein Verrückter oder ein Verbrecher? Es scheint, als würde er selbst vor etwas fliehen. Eine bedrohliche Atmosphäre entsteht, die den Leser in ihren Bann zieht, je länger die Verfolgung dauert. Die Sinneswahrnehmungen sind von einem beunruhigenden Surrealismus geprägt. Die aufgeworfenen Fragen über unsere Lebenswirklichkeit im 21. Jahrhundert gewinnen an Dringlichkeit. Der Roman wurde 2017 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

      Hagard
    • Lukas Bärfuss va dans sa ville natale pour donner une conférence sur un grand poète allemand, Kleist, dont la fin choisie nous est connue. Il y retournera quelques mois plus tard après le suicide de son frère. Comment expliquer un tel acte et le silence qui l'entoure ? Bärfuss cherche des réponses aux questions que son frère lui a laissées. Il passe de l'incompréhension à la colère, puis à la culpabilité, à la recherche de motivations et de points de comparaison dans l'histoire et dans la littérature. En se souvenant du surnom de son frère à l'adolescence, il part à la découverte du koala et de l'histoire tragique de l'Australie, comme si un nom pouvait influencer un destin. Tout en sondant l'insondable, il décrit l'occupation d'un territoire où s'affrontent hommes et nature. Un roman sur la violence, envers soi-même et autrui, qui remet en question notre ambition et notre mode de vie industrieux. L. F.

      Koala
    • Demokratie

      Wofür es sich jetzt zu kämpfen lohnt

      • 304pagine
      • 11 ore di lettura

      In einer Zeit, in der extremistisches Gedankengut und Angriffe auf die Demokratie zunehmen, beleuchten 27 Autorinnen und Autoren die essenziellen Werte, die es zu verteidigen gilt. Sie ergründen, was Demokratie, Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit für jeden Einzelnen bedeuten und welche konkreten Bedrohungen sie gefährden. Durch persönliche und erhellende Perspektiven wird der Leser dazu angeregt, sich mit den fundamentalen Fragen des aktuellen Zeitgeschehens auseinanderzusetzen und die Wichtigkeit des Engagements für eine demokratische Gesellschaft zu erkennen.

      Demokratie