Die Wiener Barmherzigen Schwestern und die freie Wohlfahrt von 1832 bis 1945
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Das Buch erforscht die Verbindung zwischen Weiblichkeit und Spiritualität und beleuchtet, wie Frauen ihre spirituellen Praktiken und Überzeugungen entwickeln. Es bietet Einblicke in verschiedene Traditionen und zeigt, wie weibliche Energie und Intuition in der spirituellen Praxis eine zentrale Rolle spielen. Durch persönliche Geschichten und historische Perspektiven wird die Bedeutung von Weiblichkeit in der Spiritualität hervorgehoben und Leserinnen dazu angeregt, ihre eigene spirituelle Reise zu reflektieren und zu vertiefen.
Eines der ältesten Frauenklöster Wiens feiert sein 300-jähriges Jubiläum. Am
13. Mai 1717, dem Tag, an dem die nachmalige Kaiserin Maria Theresia geboren
wurde, fand die Grundsteinlegung für die großzügige Klosteranlage statt.
Gestiftet wurde das Kloster von Kaiserin Amalia Wilhelmina, Gemahlin Kaiser
Josephs I. Sie richtete sich in dem prachtvollen Barockbau von Donato Felice
Allio ihre Witwenresidenz ein. Die Ordensfrauen des französischen Ordens von
der Heimsuchung Mariens werden nach ihrem Gründer, dem hl. Franz von Sales,
Salesianerinnen genannt. Der Orden ist kontemplativ und lebt eine strenge
Klausur. Das Kloster in Wien führte lange Zeit ein Mädchenpensionat, das sich
beim Adel der Habsburgermonarchie besonderer Beliebtheit erfreute. Die
Salesianerinnen gehörten zu einem bedeutsamen adeligen Frauennetzwerk. Das
Jubiläumsbuch würdigt die reiche Geschichte und das kostbare kulturelle Erbe
der Wiener Salesianerinnen. 16 Autorinnen und Autoren stellen die Stifterin
und ihre Klosterresidenz vor, erörtern die Geschichte und die Bedeutung des
Ordens im europäischen Kontext, beleuchten verschiedene Aspekte des
klösterlichen Lebens von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert und bieten neue
Erkenntnisse zu Baugeschichte und künstlerischer Ausstattung. Zahlreiche
farbige Abbildungen geben einen einzigartigen Einblick in das barocke Kloster
und seine Kunstschätze.
Die Kalendernotizen von Hieronymus Übelbacher bieten einen faszinierenden Einblick in das Leben eines niederösterreichischen Bauprälaten des Barock. Als Propst des Augustiner-Chorherrenstifts Dürnstein dokumentierte er akribisch die Abläufe auf einer Großbaustelle und erfasste zudem kirchliche Feste, Einkaufslisten, Rezepte und humorvolle Notizen. Diese Edition, ergänzt durch Kommentare und Glossare, zeigt die Bedeutung von Schreibkalendern als verbreitete Druckwerke der Frühen Neuzeit und eröffnet einen einzigartigen Zugang zu historischen Alltagspraktiken.