Většinou drsné až kruté povídky vynikajícího sovětského spisovatele židovského původu, jenž zahynul v koncentračním táboře jako oběť kultu osobnosti. Jsou mistrovsky a nevšedně stylizovány, překvapují otevřeností, s níž kreslí všednost a třeba i špínu života, i schopností nalézt pod ní lidské v člověku.
Isaak Babel Libri
Isaak Babel fu un maestro della prosa russa, noto per la sua schiettezza senza compromessi e il suo acuto senso del dettaglio. Le sue storie, spesso tratte dalle esperienze degli ebrei russi e dai tumultuosi eventi della sua epoca, scavano nelle complessità dello spirito umano e nell'ambiguità morale. Lo stile distintivo di Babel, che fonde precisione giornalistica e immagini poetiche, ha lasciato un segno indelebile nella letteratura russa. La sua audace esplorazione della brutalità bellica e dello sconvolgimento sociale continua a risuonare nei lettori.







Wandernde Sterne
Dramen, Drehbücher, Selbstzeugnisse
Isaak Babel ist ein hinreißender Erzähler von Weltrang; menschenfreundlich und liebenswürdig, und doch auf unbestechliche Weise der Wahrheit verpflichtet. Er wurde in finstere Zeiten hineingeboren, geprägt von Kriegen, politischen Umstürzen und antisemitischer Verfolgung. Diesen setzte er ein Werk entgegen, das durch seine menschliche Aufrichtigkeit und seinen künstlerischen Rang besticht. Die hier versammelten Dramen, Drehbücher, Reiseberichte, Erzählungen und sein Tagebuch von 1920 beschreiben Isaak Babels Weg vom gefeierten Autor der „Reiterarmee“ bis zu seinem Ende unter Stalins Terror. Eine zeitlos bewegende Lektüre.Übersetzer: Bettina Kaibach und Peter Urban
Povídky Isaaka Babela znamenající novou etapu ve vývoji povídky jako žánru. Z hrstky slov autor buduje epickou, složitou stavbu s dokonale rozlišenými typy, s neopakovatelnou situací a atmosférou, ve zkratkovitosti jde až na nejzazší mez, hovorovou ruštinu mísí s vysokým literárním jazykem, obrazy vyhrazené dřív jen lyrice s nejvulgárnějšími nadávkami – a celé toto stylistické úsilí směřuje k jedinému cíli: k svrchovanému zvládnutí látky. Samoúčelnost a schválnost v jeho díle není. Přeložil Jan Zábrana.
In den Jahren 1920/21 zog der aus Odessa stammende jüdische Schriftsteller Isaak Babel mit der berüchtigten Kavallerie der Roten Armee in den Polnisch-Sowjetischen Krieg, um als Korrespondent von den Ereignissen zu berichten. Sein Erzählzyklus »Die Reiterarmee«, der 1926 auf Grundlage seines Tagebuchs erschien, machte ihn mit seiner schonungslosen Darstellung in den Augen einiger Militärkommandanten und Schriftsteller zum Feind der neuen Sowjetmacht; 1940 wurde Babel hingerichtet. Mit der Verbindung von äußerster Formstrenge und expressionistischen Bildern schuf Isaak Babel eine neue literarische Ausdrucksform. Anlässlich des 100. Geburtstags Babels legte Peter Urban eine neue Übersetzung vor, die erstmals den vollständigen, unzensierten Text übertrug. Das Buch enthält neben den Erzählungen im Anhang journalistische Arbeiten Isaak Babels aus dem »Roten Kavalleristen«, Skizzen und Entwürfe, Bemerkungen zum Stil Babels, ein historisches Stichwort zu General Budjënny u. a. sowie eine editorische Notiz und Anmerkungen. »Das Hauptwerk des wohl größten russischen Schriftstellers unseres Jahrhunderts, den Erzählungsband ›Die Reiterarmee‹ von Isaak Babel, haben wir endlich in einer unzensierten Ausgabe und in einer hervorragenden Übersetzung erhalten. Das Buch ist immer noch aufregend. Immer noch? Manche dieser poetischen Geschichten aus den zwanziger Jahren verstehen wir heute besser als früher.« Marcel Reich-Ranicki
Obsah: Rudá jízda – Povídky do Rudé jízdy nezařazené – Oděské povídky – Historie mého holubníku – Ostatní povídky – Povídky na cizí námět – Rané povídky – Divadelní hry (Západ slunce, Marija) – Filmová povídka (Beňa Krik) – Črty, fejetony, vzpomínky. Vybral, uspořádal a přeložil Jan Zábrana. V tomto uspořádání vydání první.
Tagebuch 1920
- 270pagine
- 10 ore di lettura
In seinem „Tagebuch 1920“ hält Isaak Babel die Schreckenstaten der Roten Armee im Russisch-Polnischen Krieg Tag für Tag fest. Nichts wird vertuscht, nichts beschönigt. Das „Tagebuch“ wurde jahrelang von einer Freundin Babels in Kiev versteckt, die es später Babels Ehefrau übergab. Erst im Zuge der Perestroika konnte es erstmals vollständig publiziert werden.



