Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau, behandelt das Thema Wahrheit. Albert Camus, in Algerien geboren, war ein bedeutender französischer Philosoph und Schriftsteller der vierziger und fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Werk „Der Fremde“ gilt als eines der wichtigsten Werke des Existenzialismus, obwohl Camus sich selbst nicht als Existenzialist verstand. Stattdessen entwickelte er eine eigene Philosophie, die sich auf das Konzept des „Absurden“ stützt, welches in dieser Arbeit näher erläutert wird. Zahlreiche Werke beschäftigen sich mit seinem Leben und Schaffen, wobei ich mich auf die bedeutendsten konzentriere, insbesondere auf das Hauptwerk von Annemarie Pieper aus dem Jahr 1984. Pieper, eine deutsche Philosophin, lehrte bis 2001 an den Universitäten von München und Basel. Auffällig ist die Verknüpfung von Camus’ Biografie mit seinen theoretischen Überlegungen, aus denen sich Rückschlüsse auf sein Leben ziehen lassen. Er sprach nie von Philosophie, sondern von Überlegungen. In dieser Arbeit werde ich zunächst Camus’ Lebensweg vom in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsenen Jungen zum Nobelpreisträger nachzeichnen und anschließend die Grundgedanken seiner Philosophie vorstellen.
Björn Glitscher Libri
