Uwe Stöß Libri






In humorvollen Erzählungen wird der alltägliche Wahnsinn des Lebens skizziert, angefangen bei einem Bücherregal, das zur Quelle unerwarteter Probleme wird, bis hin zu den absurden Diskussionen um Denkmäler in der Stadt. Die Charaktere, darunter ein weiser Opa und ein Paar, das nostalgisch Stachelbeeren stehlen möchte, begegnen skurrilen Herausforderungen, während sie sich mit dem Zeitgeist auseinandersetzen. Uwe Stöß gelingt es, die Komik des Alltags mit scharfsinnigem Witz und einer Prise Gesellschaftskritik zu verbinden.
Der Herbst ist wirklich sauer. Er freut sich auf sein Lieblingsfest Weihnachten und seine ersten freien Stunden, aber seit Jahren macht er Übertage, während Kollege Winter in seiner Hängematte am Pol Ausreden für sein zu spätes Erscheinen erfindet. Fast schon ist er gewillt, den Sommer im nächsten Jahr auch hängen zu lassen, aber er bekommt ein Angebot ... und ist bereit, sich zu verlassen. „Mein lieber Herbst, der Winter ruft nicht persönlich an, weil er sich schämt, dass er Sie schon wieder enttäuscht, so kalt, wie er immer tut, ist er nicht, also, mir hat er versprochen, sich zu ändern, bis dahin würde ich Ihnen einen Vorschlag zur Güte unterbreiten, damit wir alle so gut wie möglich aus der Sache rauskommen.“, vermittelt der Weihnachtsmann und holt alle aus der Jahreszeitenfamilie zusammen. Der Frühling trennt sich von seiner Malerei des Kommenden und der Sommer ist froh, seiner langweiligen Lagune auf der anderen Seite der Welt zu entkommen, Fräulein Flocke organisiert und auch das Wetter ist mit von der Partie weil's Hunger hat
Norbert steht mit seinen vielen Laufkäferbeinen fest im Leben. Nur die Oma - seine Familie -, die fehlt ihm sehr, seit sie ins Altenheim ziehen musste. Früher war sie es, die die Weihnachtszeit für Norbert und seine Freunde zur schönsten Zeit des Jahres gemacht hat, nun verlässt sie sich auf ihn. Und Norbert hat es fast vergessen. Nur zwei Tage bleiben ihm, um der Oma die Weihnachtsnacht zu retten, obendrein hat sie sich eines der Beine gebrochen, mit denen sie am besten laufen konnte und hat Bettruhe verordnet bekommen. Doch Norbert ist fest entschlossen, ein Wunder zu vollbringen, und nachdem er sich die Tränen aus den Augen gewischt und die Truppe zusammengerufen hat, ruft er die Oma nochmal an: Ich lass mir was einfallen, Weihnachten auf unserer Wiese, unter den drei Tannen, mit Schneeflocken und Weihnachtssternen, alles wie immer, wie jedes Jahr, es ist Weihnachten, da stehen die Wunder Schlange.
Das zieht alles Kreise
- 202pagine
- 8 ore di lettura
Sie sind unter uns! Oder wir unter ihnen? Jedenfalls scheint man sich zu kennen. Denn gefunden hat Uwe Stöß seine illustre Gesellschaft gleich nebenan: Die schöne Lara-Marie, die nur so lange schön ist bis sie spricht und den unentschlossenen Herrn Püschel, der kauft, weil ja mal jemand kommen könnte. Rebecca ist im Klima-Dings und der Schiller hinter dem Räuber her. Elvira und Helmut führen einen Käse-Krieg und Benito Ball bandelt mit George Clooney an. Nebenbei erkennt man die Vorteile von Formaldehyd, nicht nur Mahler sondern auch Klempner wird zur Offenbarung und ein Müller muss immer eine Randfigur bleiben ...