Inhaltsangabe: Einleitung: Business to Business war einst eine vielversprechende Strategie für Börsengewinne, hat sich jedoch zu einem fast negativ konnotierten Begriff entwickelt. Zyniker interpretieren die Abkürzung als to "Be or not to Be". Der anfängliche Optimismus über neue Wirtschaftsformen, die durch den Online-Handel zwischen Unternehmen und Endkunden entstanden, ist einer Ernüchterung gewichen. Viele Dot-com-Unternehmen sind gescheitert und wurden zur Realität oder Insolvenz gezwungen. Der Fokus hat sich verschoben: Es reicht nicht mehr, nur Umsatzprognosen zu veröffentlichen; Ertrag und Rentabilität sind entscheidend für den Unternehmenserfolg. IBM bringt es auf den Punkt: „Schlechte Ideen werden online nicht besser“. Daher müssen Geschäftsmodelle und Strategien überdacht werden, wobei Personal angepasst und Budgets neu verteilt werden. Diese Arbeit untersucht die verschiedenen Geschäftsmodelle für Finanzdienstleister im Business to Business Electronic Commerce und analysiert, welche in der Praxis erfolgversprechend sind. Es wird geprüft, ob sich klare Kriterien für den Erfolg oder Misserfolg der Modelle bestimmen lassen. Zunächst werden zentrale Begriffe definiert und von anderen Themen abgegrenzt, gefolgt von einer Analyse der aktuellen Bedeutung des Electronic Commerce und der spezifischen Herausforderungen im Business to Business Bereich.
André Klöpfel Ordine dei libri

- 2001