Transformation und Neustrukturierung des DDR-Rundfunks im Prozess der Wiedervereinigung Deutschlands
Akteure, Interessen, Prozesse
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Eines der umstrittensten Kapitel der deutschen Wiedervereinigung ist die Umgestaltung des Staatsrundfunks der DDR und seine Integration in das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem der Bundesrepublik zwischen Herbst 1989 und Ende 1991. Vor dem Hintergrund des Systemwechsels erfolgten die Überleitung und Auflösung des DDR-Hörfunks und -Fernsehens sowie die Schaffung einer gesamtdeutschen Rundfunkordnung. Dieser komplexe Prozess erforderte grundlegende Entscheidungen und medienpolitische Weichenstellungen. Die Autorin analysiert die gestaltenden Akteure in Ost- und Westdeutschland, deren unterschiedliche Handlungsmotive und Ziele sowie die bestehenden Handlungsoptionen und Konflikte. Die Arbeit zeigt, wie die Transformation des Rundfunksystems vollzogen wurde und wie das strukturelle Ergebnis der Rundfunkneuordnung in Ostdeutschland zustande kam. Über die Autorin: Sylvia Dietl studierte Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Mannheim und promovierte in Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Nach ihrer wissenschaftlichen Mitarbeit an der Forschungsstelle für gesellschaftliche Entwicklungen arbeitete sie als freie Journalistin, Pressesprecherin in der öffentlichen Verwaltung und freiberuflich im PR-Bereich.
