Streaming auf der Couch: Kinofilme und Blockbuster bequem daheim anschauen, noch bevor sie in die Kinos kamen. Die Website kino.to machte dies möglich und zählte zu den TOP 25 der beliebtesten Websites im deutschsprachigen Raum. Gründer Dirk Böttcher füllte eine Lücke und stellte sich gegen die milliardenschwere Filmindustrie, die durch gesetzeswidrige Abmahnungen hohe Einnahmen erzielte. Die Frage nach der Legalität des Streamings brachte die deutsche Gesetzgebung ins Spiel, die mit Gesetzeslücken und Grauzonen konfrontiert wurde. Dirk B. wurde unter falschen Vorwänden verhaftet, und es folgten Showprozesse, übertriebene U-Haft und fragwürdige Deals seitens der Staatsanwaltschaft. Es wurde versucht, die Unzulänglichkeiten zu vertuschen und das Gesicht des deutschen Rechtsstaates zu wahren. Anwälte, die sich mit dem Fall beschäftigen, sind sich einig: Hätte es einen Prozess gegeben, wäre Dirk B. sofort freigesprochen worden. Erfahre alles über die Hintergründe von kino.to, wie es die Filmindustrie revolutionierte und das deutsche Gesetz vor neue Herausforderungen stellte.
Peter L. Dojo Libri
