"Letteratura europea e Medio Evo latino" è un'opera importante per l'analisi della letteratura del nostro continente, della cultura della "Crisi", e per la stessa idea di Europa. Per fronteggiare la "Crisi", secondo Curtius, occorre una concezione dell'Europa non "geografica" ma "storica", estesa dal Mediterraneo all'estremo Nord, e una periodizzazione di "lunga durata", capace di attraversare l'intera letteratura occidentale, dai Greci al Novecento. Mediante percorsi tematici e trasversali Curtius scompone e ricompone il sistema letterario occidentale per riconoscerne, e "salvarne", la tradizione, offrendo nel contempo gli strumenti per una radiografia microstrutturale dei meccanismi compositivi e fruitivi del testo letterario.
Ernst Robert Curtius Libri
Ernst Robert Curtius fu uno studioso di letteratura, filologo e critico tedesco delle lingue e letterature romanze. È meglio conosciuto per la sua opera fondamentale del 1948 che esamina la letteratura europea e le sue connessioni con il Medioevo latino. Le profonde intuizioni di Curtius sul patrimonio culturale europeo e sulle tradizioni letterarie hanno plasmato significativamente la comprensione del campo.







Kritische Essays Zur Europaischen Literatur. --
- 456pagine
- 16 ore di lettura
The reputation of German scholar Ernst Robert Curtius is well-established among English and American readers, particularly through his influential work on European literature. However, much of his extensive oeuvre remains lesser-known. This collection of twenty-four essays, spanning nearly three decades, explores significant figures in European literature, including Virgil, Goethe, Balzac, Joyce, Eliot, Ortega y Gasset, and Hesse. Curtius's essays showcase his lucid and penetrating intellect, vast erudition, cosmopolitan perspective, and deep commitment to European culture. Like T. S. Eliot, whom he notably discusses, Curtius championed an ideal cultural unity of the West. Central to these essays is a dedication to preserving and promoting European humanistic culture, which he viewed as rooted in the literary legacies of Greece and Rome, enriched by Medieval Christian civilization. He focused on poets and writers aware of the interplay between these two traditions, striving to maintain their continuity in contemporary times. Curtius's exploration across Western languages and literatures contributed significantly to the preservation and relevance of this cultural heritage. Originally published in 1973, this collection is now available through the Princeton Legacy Library, which aims to enhance access to important scholarly works from Princeton University Press's extensive backlist.
Marcel Proust
Essay
Als der aufstrebende Romanist Ernst Robert Curtius seinen wegweisenden Essay »Marcel Proust« 1925 erstmals veröffentlichte, wurde der bedeutendste französischsprachige Erzähler der Moderne in Deutschland gerade erst entdeckt. Umso erstaunlicher ist es, mit welcher Genauigkeit, mit welch sicherer Intuition Curtius durch Marcel Prousts Werk führt. Er tut es nicht nur als kundiger Literaturwissenschaftler, sondern vor allem als begnadeter Leser. Satz für Satz, Metapher für Metapher erhellt Curtius kongenial den besonderen Zauber von »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«. Sein Essay ist daher nicht nur ein Lektürebegleiter erster Wahl für alle Proust-Leser und diejenigen, die es endlich werden wollen, sondern auch ein Meisterstück literarischer Kritik, das höchsten Genuss verspricht. Die Neuausgabe von »Marcel Proust« erscheint zum 150. Geburtstag des großen Schriftstellers mit einem Nachwort und frischen Übersetzungen der zitierten französischen Passagen von Michael Kleeberg sowie mit zahlreichen Abbildungen und Faksimiles.
AUS DER BESCHREIBUNG DES VERLAGS: "... Was diese Monographie auszeichnet, ist nicht nur die gründliche, materialreiche Darstellung des bedeutenden französischen Schriftstellers, seiner Werke und ihrer Wirkungsgeschichte, sondern auch die überaus genaue Beschreibung der historischen, sozialen, politischen und literarischen Verhältnisse, unter denen er seinen eigentümlichen Stil und seinen unbestechlichen Blick für die verschwiegenen Konflikte seiner Epoche ausgebildet hat. ..."
Analecta Romanica - 83: Freundesbriefe
- 909pagine
- 32 ore di lettura
Der Briefwechsel zwischen dem Bonner Romanisten Ernst Robert Curtius (1886–1956) und dem Schweizer Literaturkritiker Max Rychner (1897–1965) umfasst 604 Briefe aus den Jahren 1922 bis 1955. Curtius hat Arbeiten zu romanistischen und verwandten literaturwissenschaftlichen Themen veröffentlicht und Autoren wie Proust, Gide, Joyce, Ortega y Gasset u. a. in Deutschland bekannt gemacht. Nach dem Ersten Weltkrieg war er ein gesuchter Gesprächspartner im deutsch-französischen Aussöhnungsdialog. Aus der Feder Rychners stammen über 2700 Beiträge zu literarischen und kulturellen Neuerscheinungen. Die Korrespondenz enthält wichtige Ergänzungen der gedruckten Produktion. Alle Briefe werden in ihrer Originalform wiedergegeben und sind zum besseren Verständnis mit Erläuterungen versehen.



