Hypnose und Achtsamkeit in der Psychoonkologie
- 395pagine
- 14 ore di lettura
Die Diagnose "Krebs" bringt große Unsicherheit und viele Fragen mit sich. Patient:innen suchen nach Unterstützung, um individuelle Ressourcen zu finden, die Halt und Hoffnung bieten. Die Psychoonkologen Michael Harrer und Hansjörg Ebell erkunden das Potenzial der Kommunikation zwischen Patient:innen und Behandler:innen. Hypnose und Achtsamkeit haben sich als hilfreich im Umgang mit Ängsten und Schmerzen erwiesen. Eine hypnosystemische Herangehensweise eröffnet zahlreiche Möglichkeiten. Ein Pyramidenmodell beschreibt fünf Stufen für therapeutisch wirksame Kommunikation. Die ersten drei Stufen konzentrieren sich auf den kommunikativen Alltag in der Onkologie: angemessene Information der Patient:innen, die Entwicklung eines individuellen Behandlungsplans und die gemeinsame Gestaltung des Behandlungsverlaufs. Die vierte und fünfte Stufe thematisieren Hypnose und Selbsthypnose. Achtsamkeit wird als zentrale Kompetenz der Behandler:innen hervorgehoben, die es ihnen ermöglicht, sich offen und wohlwollend auf die Erfahrungen ihrer Patient:innen einzulassen. Für die Betroffenen sind drei Aspekte der Achtsamkeit besonders wichtig: Fokussierung auf den gegenwärtigen Moment, Akzeptanz und Selbstmitgefühl.
