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Katharina Beichler

    Die Gertrudisgruppe aus dem Welfenschatz
    • Die Gertrudisgruppe aus dem Welfenschatz

      Ein sakrales Selbstzeugnis der Brunonenwitwe Gertrud d. Ä. (gest. 1077)

      • 272pagine
      • 10 ore di lettura

      Die erste und einzige Monographie zur Gertrudisgruppe betrachtet die Stücke sowohl einzeln als auch als Gruppe. Mit dem geschulten Blick einer Goldschmiedin, Kunsthistorikerin und Mediävistin wird eine umfassende Untersuchung dieser Gruppe, die eine der Keimzellen des Welfenschatzes darstellt, präsentiert. Die Gertrudisgruppe umfasst rein goldene Objekte: zwei Kreuze, einen Tragaltar und ein Blasiusarmreliquiar. Diese Untersuchung liefert Antworten auf bisher ungelöste Fragen zur Entstehung und Bedeutung der Werke. Eine Neuinterpretation der verwendeten Gemmen sowie die Identifizierung der installierten Heiligen als Reliquien werfen neues Licht auf die theologische Bildung, das soziale Netzwerk und das Selbstverständnis von Gertrud d. Ä. Sie war im 11. Jahrhundert eine adelige Laienfrau, Witwe und Vormundschaftsregentin der Brunonen in Braunschweig. Der Sinn, Zweck, die Gestaltung und der Schmuck jedes der vier Sakralobjekte werden in diesem Kontext klarer. Zudem wird die erste systematische Bearbeitung des Blasiusarms, des ältesten erhaltenen Armreliquiars mit antiken Gemmen und mittelalterlichen Votivringen, vorgestellt.

      Die Gertrudisgruppe aus dem Welfenschatz