1913
- 303pagine
- 11 ore di lettura
Florian Illies è un rinomato redattore culturale e co-fondatore di una rivista dedicata all'arte, alla letteratura e allo stile di vita. Il suo lavoro è caratterizzato da una profonda comprensione della cultura e delle arti contemporanee. Sfrutta la sua esperienza in importanti giornali e riviste tedesche per creare narrazioni avvincenti. I suoi contributi editoriali plasmano in modo significativo il discorso culturale.







Un anno incantato e imprevedibile si snoda attraverso vite fantastiche e tragiche, riflettendo le speranze e le illusioni di un mondo in bilico tra modernità e tradizione, futurismo e cubismo, espressionismo e impressionismo. La vita moderna accelera: si vola da San Pietroburgo a Berlino in sette ore, mentre a Detroit Henry Ford avvia la prima catena di montaggio per le automobili. Sergej Djagilev trama vendetta contro Vaclav Nižinskij, espulso dai Balletti russi per la sua relazione con una donna. Isadora Duncan attraversa l’Europa per alleviare il dolore della perdita dei suoi due figli. Il 23 agosto, nel porto di Copenaghen, viene ufficialmente svelata la statua della «sirenetta». Gabriele D’Annunzio, il più grande dandy del 1913, si distingue con le sue eccentricità, mentre Kandinskij lavora alla sua opera principale, Composizione VII. Niels Bohr applica il calcolo delle probabilità ai film western, e a Parigi Sonia Delaunay e il poeta Blaise Cendrars sviluppano l’audace concetto di «simultaneismo». Alfred Agostinelli, amante di Proust, lascia il suo protettore per iscriversi a una scuola di volo, ignaro del destino infausto che lo attende. Paul Klee, nel suo diario, conclude l'anno con una frase memorabile: «Il 1913 è un’eccezionale dichiarazione d’amore per l’arte».
The love lives of famous Europeans, as war approaches - from the bestselling author of 1913
"A brilliantly constructed popular history of the world careening toward the Second World War, as told through the love lives of some of the most famous and fascinating figures of the era. As the Roaring Twenties wind down, the great minds of the time have their minds on other concerns besides art and war. Jean-Paul Sartre waits anxiously in a Parisian café for his first date with Simone de Beauvoir, who stands him up. Marlene Dietrich slips from a loveless marriage into the dive bars of Berlin. Thomas and Klaus Mann clash over the father's repressed homosexuality, the son's open embrace of his own. The fledgling writer Vladimir Nabokov places a freshly netted butterfly at the end of Vera's bed. Little do they know, the book-burning will soon begin, and they, along with millions of others, will be forced to contemplate flight--or fight--in the face of impending doom. In this ingeniously orchestrated chronicle, cultural historian Florian Illies brings to life the most pivotal decade of the century through the romantic and erotic lives of some of its most influential figures--artists and actors and activists and thinkers. As they bed, wed, betray, and fall in love, their personal dramas parallel political and cultural tensions approaching the breaking point, and the shadow of global war eclipses them all"-- Provided by publisher
В своей виртуозной манере Флориан Иллиес оживляет 1930-е годы, десятилетие бурного роста политической и культурной напряженности. Жан-Поль Сартр ест чизкейк с Симоной де Бовуар в берлинском ресторане Kranzler-Eck, Генри Миллер и Анаис Нин переживают бурные ночи в Париже и «Тихие дни в Клиши», Ф. Скотт Фицджеральд и Эрнест Хемингуэй погружаются в страстные романы в Нью-Йорке, Бертольт Брехт и Хелена Вайгель бегут в изгнание, как Катя и Томас Манн. В 1933 году «золотые двадцатые» резко заканчиваются. Именно в это время национал-социалисты захватывают власть в Германии, сжигают книги и начинается насилие над евреями. Флориан Иллиес возвращает нас в эпоху исключительной политической катастрофы, чтобы рассказать о величайших влюбленных в истории культуры. Волнительное и прекрасно спланированное путешествие в прошлое, которое читается как комментарий к нашему неуверенному настоящему.
Der Weltbestseller 1913 und seine Fortsetzung in einem Band
Der Weltbestseller »1913« und seine Fortsetzung erstmals in einem Band Proust sucht nach der verlorenen Zeit, Malewitsch malt ein Quadrat, Benn liebt Lasker-Schüler, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino – und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich. 1913: Anfang und Ende, Triumph und Melancholie verschmelzen, alles wird Kunst. Nach diesem Sommer ist nichts mehr, wie es war. Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama des einzigartigen Jahres, in dem das lange 19. auf das kurze 20. Jahrhundert der Kriege und Extreme prallt – und in dem unsere Gegenwart begann. In der Reihe Fischer Forum werden die zentralen Meilensteine aus dem Sachbuchprogramm von S. FISCHER neu aufgelegt: Bücher mit zeitlosen Themen und starken Inhalten, die uns die Welt immer wieder neu entdecken lassen.
Texte zur Kunst
Der Kunsthistoriker und vielfache Bestseller-Autor Florian Illies schreibt begeistert und begeisternd wie kaum jemand anderes über Kunst. Sein neues Buch »Gerade war der Himmel noch blau. Texte zur Kunst« versammelt seine zentralen Texte zu Kunst und Literatur aus 25 Jahren. Florian Illies porträtiert seine persönlichen Helden von Max Friedlaender über Gottfried Benn und Harry Graf Kessler bis hin zu Andy Warhol. Und er erkundet, warum die besten Maler des 19. Jahrhunderts am liebsten in den Himmel blickten und begannen, Wolken zu malen, er erzählt, was sie scharenweise in ein kleines italienisches Dörfchen namens Olevano trieb, fragt sich, ob Romantik heilbar ist — und adressiert einen glühenden Liebesbrief an Caspar David Friedrich. Vor allem faszinieren Florian Illies die Maler und die Bilder selbst, Vergangenheit wird in seinen Texten unmittelbar als Gegenwart erfahrbar, unter seinem Blick entstehen bewegte Bilder in Farbe, werden aus historischen Figuren leidenschaftlich liebende und lebende Menschen.
Bei Gottfried Benn kann es nie um reine Liebe gehen. Wer sich seit über zwei Jahrzehnten so intensiv mit Benn beschäftigt wie Florian Illies, der erlebt zahlreiche Enttäuschungen angesichts der politischen Verirrungen und der menschlichen Kälte des Autors – und doch wird er immer wieder gefangen genommen vom einzigartigen Klang der Benn'schen Verse. Von dieser so leidenschaftlichen wie wechselhaften Beziehungsgeschichte erzählt Florian Illies in diesem Buch. Davon, wie ihn einst Frank Schirrmacher mit dem Untergangspropheten vertraut machte, wie er Benns zwei letzten Geliebte besuchte, denen der sonderbare Dichter ein einziges Rätsel blieb. So sind es dann eben doch am Ende allein die Worte Benns, die einen berühren können, ihre Weisheit und ihr Klang. »Leben ist Brückenschlagen über Ströme, die vergehn« etwa, oder »Es ist ein Knabe, dem ich manchmal trauere«. Illies durchwandert die Untiefen des Lebensweges von Benn, beleuchtet seine Freundschaften, seine Irrwege - und seine späte Wehmut. Illies zweifelt, wo Benn sich sicher ist, und schwärmt, wo Benn unsicher wird. Es ist also vor allem ein Versuch, die Bennschen Verse vor ihrem Schöpfer in Sicherheit zu bringen.
1913 – ein Jahr der Umbrüche und Spannungen, voll der Lebensfreude, aber auch der Lebensangst und Lebensflucht. Wilhelm II. ernennt sich selbst zum deutschen 'Friedenskaiser'. Franz Marc flieht aus dem großstädtischen 'Babylon' München aufs Land. Louis Armstrong spielt zum ersten Mal in einer Band und Gertrude Stein empfängt in ihrem Pariser Salon die künstlerische Avantgarde. Während bei Ausgrabungen in Ägypten die Nofretete-Büste gefunden wird, kreiert Marcel Duchamp sein erstes Readymade. Dieser reich bebilderte Band zeigt die unzähligen Facetten des Jahres, das zwischen Untergang und Aufbruch zu schweben scheint, anhand von Werken der bildenden Kunst, begleitet von zeitgenössischen Stimmen und historischen Fotografien.