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Dimitré Dinev

    1 gennaio 1968
    Das Haus des Richters
    Zeit der Mutigen
    Ein Licht über dem Kopf
    Barmherzigkeit
    Tandem
    Engelszungen
    • 2025

      Zeit der Mutigen

      • 1152pagine
      • 41 ore di lettura

      Als das Dienstmädchen Eva am Vorabend des Ersten Weltkriegs ihrem Leben in der Donau ein Ende setzen möchte, wird sie stattdessen in die Arme des jungen Infanterieleutnants Alois Kozusnik gespült. Statt ihres Lebens verliert sie ihre Unschuld. Es ist der Startpunkt einer epischen Geschichte, die sich aus drei großen Erzählsträngen zusammensetzt und sich bis in die heutige Zeit fortspinnt. Was macht den Menschen aus? Wie durchlebt und übersteht er Jahre der Unterdrückung und Gewalt? Wie schafft er es immer wieder, Kraft zu schöpfen, zu hoffen und zu lieben? Dimitré Dinev erkundet in seinem neuen großen Roman die Geschichte Europas und die zentralen Fragen des menschlichen Zusammenlebens und schafft damit ein literarisches Meisterwerk des Humanismus und der Empathie.

      Zeit der Mutigen
    • 2010
    • 2006

      Tandem

      Polizisten treffen Migranten. Literarische Protokolle

      • 143pagine
      • 6 ore di lettura

      Das Projekt Interkultur-Tandem ermöglicht Polizisten wie Migranten erstmals auf gleichberechtigter Basis miteinander zu sprechen. Unmittelbare Erfahrungen und soziales Lernen im Sinne einer antirassistischen Bildung werden möglich. Diese Treffen wurden von prominennten Autorinnen und Autoren begleitet, die darüber unterschiedliche literarische Texte schufen: Portraits, Biografien, Dialoge.

      Tandem
    • 2005

      Die literarische Neuentdeckung der letzten Jahre. In den Erzählungen von Dimitré Dinev begegnen wir Menschen unterschiedlichster Herkunft. Dinev erzählt mit viel Humor in einer ebenso prägnanten wie poetischen Sprache von jenen, die an der Grenze leben. Ihm gelingt, was nur die wirklich Großen können: das Schöne und das Schreckliche nebeneinander bestehen zu lassen. Er gibt den Heimatlosen eine Sprache und entführt uns in eine Welt, die wir nicht vergessen werden.

      Ein Licht über dem Kopf
    • 2003

      Dimitré Dinevs Erzählen schafft eine poetische Welt, deren Bewohner uns nahe gehen, obwohl sie erfrischend anders sind. Dinev hat sich entschieden, auf Deutsch zu schreiben, und folgt damit großen Vorbildern wie Samuel Beckett und Vladimir Nabokov. Seine Sprache vereint Pathos und Ironie und besitzt eine eigentümliche Macht. Dinev spricht in berührenden Bildern: Eine Frau, die sich so schnell bekreuzigt, dass ihre Hand einer Schwalbe gleicht; der Glöckner Kosta, dessen Kopf durch Waldbienen wie eine Kirchenglocke aussieht; der Schmied Deljo, der leidenschaftlich mit seiner Frau schläft, als wolle er alle Buchstaben einer Inschrift in einer Nacht nachschmieden. Seine Sprache ist dabei knapp und reduziert, ähnlich wie in Tschechows Erzählungen. Die Geschichte dreht sich um zwei Einwanderer aus Bulgarien und einen verstorbenen Ex-Jugoslawen, Miro, der als Engel der Einwanderer vom Wiener Zentralfriedhof agiert. Svetljo und Iskren haben in ihrem Leben viele falsche Entscheidungen getroffen, und nun ist Miro, an den sie kaum glauben können, ihre letzte Hoffnung. Auf der Suche nach einem besseren Leben sprechen sie in ihrer Verzweiflung mit einem Toten, und Engel, die auf Gräbern sitzen und Handys benutzen, erscheinen irgendwann völlig normal.

      Engelszungen