Schweigen tut weh
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Narodený v Nemecku, popravený na Slovensku. Príbeh nemeckého vyslanca Hannsa Ludina a jeho rodiny. Niekoľko rokov po smrti svojej matky sa Alexandra Senfftová rozhodla napísať o svojej rodine. Jej dedo bol Hanns Ludin, vysokopostavený dôstojník SA, ktorý pôsobil počas druhej svetovej vojny ako Hitlerov vyslanec na Slovensku. Kniha však nie je len o ňom, ale aj o silných ženách jeho rodiny, ktoré vytvárali legendu o „dobrom nacistovi“. A o silných ženách, ktoré sa rozhodli s touto legendou skoncovať: Ludinova dcéra, matka autorky, svojou nepochopenou bolesťou a Senfftová touto knihou, v ktorej píše o tom, aké škody môže napáchať nespracovaná minulosť. Hanns Elard Ludin zaplatil za svoju minulosť životom. V roku 1947 bol ako vojnový zločinec odsúdený Národným súdom v Bratislave a popravený. Je pochovaný na Martinskom cintoríne v Bratislave.
Die Familiengeschichte eines preußischen Sinto
Das Schweigen der Täter, unbearbeitete NS-Verbrechen und Traumatisierungen durch den Zweiten Weltkrieg wirken bis heute nach. Still prägen sie als »vererbtes« Leid das Leben vieler, wirken sich auf Biografien und Beziehungen aus, beeinflussen die Politik. Alexandra Senfft verdeutlicht, wie das Schweigen zur Last wird. Ihr Buch stellt unbequeme Fragen: Weshalb wurden Täter in Opfer verkehrt, welche Rollen spielen Schuld und Scham, gibt es so etwas wie Gerechtigkeit? Sensibel und klug zeigt dieses Buch Wege, sich mit dem Erbe auseinanderzusetzen – und macht das Erinnern zum gegenwärtigen Auftrag für die Zukunft.
Frieden zwischen Palästinensern und Israelis - eine Utopie? Alexandra Senfft zeigt, dass Verständigung möglich ist. Abseits der offiziellen Politik gibt es zahlreiche Kontakte zwischen den 'Feinden', die konstruktiv und oft freundschaftlich sind. Die Nahostexpertin nimmt die Leser mit auf eine persönliche Reise durch Israel und die palästinensischen Gebiete und stellt Menschen vor, die Dialoge über innere und äußere Grenzen hinweg führen. Dabei wird deutlich, dass der Feind nicht so fremd ist. Eine rein politische Lösung kann im Nahostkonflikt keine Aussöhnung schaffen – der Konflikt reicht zu tief in die Biografie jedes Einzelnen. Die Verwandtschaft zur Geschichte des Gegners zu erkennen, ist die Basis für dauerhafte Verständigung. Senffts Reise führt sie nicht nur in den Nahen Osten, sondern auch nach London und Berlin, wo sie Menschen trifft, die sich für Verständigung engagieren. Durch deren Biografien und Projekte vermittelt sie historische und aktuelle Fakten über eine Region, über die wir oft nur glauben, viel zu wissen. Alexandra Senfft, Islamwissenschaftlerin und ehemalige Nahostreferentin im Bundestag, war in verschiedenen Funktionen in Israel tätig und ist als Autorin und Publizistin aktiv. Judah Passow, ein renommierter Fotograf, hat seit 1978 in Europa und Amerika gearbeitet und erhielt mehrfach den World Press Photo Award.