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Peter Glotz

    6 marzo 1939 – 25 agosto 2005

    Peter Glotz fu un politico e scienziato sociale tedesco il cui lavoro esplorò principalmente la comunicazione e i media. La sua carriera accademica incluse ruoli di leadership in prestigiose università e cattedre nelle scienze della comunicazione e negli studi sui media. Il duplice background di Glotz in politica e mondo accademico gli offrì una prospettiva unica sulle dinamiche e sul discorso sociali.

    Peter Glotz
    Die Zeit, Welt- und Kulturgeschichte 16
    Die Jahre der Verdrossenheit
    Die Innenausstattung der Macht
    Ron Sommer
    Die Linke nach dem Sieg des Westens
    Die Vertreibung
    • Die Vertreibung

      Böhmen als Lehrstück

      Peter Glotz, der als Kind selbst aus dem Sudetenland vertrieben wurde, erzählt am Beispiel Böhmens von der Vertreibung der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Sein Buch ist eine ebenso genaue wie erschütternde Darstellung des Unrechts und Leids, die ein seit 1848 entfesselter Nationalismus verursacht hat. Der Fall Böhmen zeigt: Jede Vertreibung ist ein Verbrechen gegen die Menschenrechte.

      Die Vertreibung
    • Die Stationen der Telekom von einem auf Deutschland beschränkten, monopolistischen Staatsbetrieb zu einer Aktiengesellschaft auf dem Weg zum Global Player sowie Erfolge und Misserfolge des seit 1995 amtierenden Vorstandsvorsitzenden Ron Sommer.

      Ron Sommer
    • Dieser Band richtet seinen Blick auf die jüngste Vergangenheit - die Krisenherde im Nahen und Mittleren Osten, den Nahostkonflikt, die Welt and der Jahrtausendwende - und gibt einen Ausblick auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

      Die Zeit, Welt- und Kulturgeschichte 16
    • Die falsche Normalisierung

      Die unmerkliche Verwandlung der Deutschen 1989 bis 1994

      Die Wiedervereinigung erzeugt in Deutschland einen neuen Zeitgeist. Ein gerade zur Formel erstarrender Gedanke lautet: Deutschland müsse jetzt, nachdem es seine volle Souveränität zurückerhalten habe, eine Rückkehr zur Normalität der deutschen und europäischen Üblichkeiten vollziehen. Die zweite Hälfte dieser Denkfigur benutzt den Begriff des »Sonderwegs«: Eine Abweichung von der »Norm« des europäischen Nationalstaats sei eine neue Variante des verderblichen Sonderwegs der Vergangenheit. Ist es nicht ein »Sonderweg«, wenn wir entschieden aus dem Korsett des Nationalstaats ausbrechen wollen und uns für einen europäischen Bundesstaat einsetzen? Ist es nicht ein »Sonderweg«, wenn wir uns weigern, Soldaten zur Befreiung aller möglichen Konflikte in die Welt zu schicken? Müssen die Deutschen nicht »erwachsen« werden, ein »normales Nationalgefühl« entwickeln? Peter Glotz wehrt sich gegen eine solche Philosophie der Normalisierung. Er fragt, ob die Deutschen aus ihrer nationalen Katastrophe nicht etwas Besonderes gelernt haben könnten. Er widerspricht der Sehnsucht, do zu werden wie die Franzosen oder Engländer, und setzt sein Konzept einer Zivil- und Technologiemacht Deutschland gegen die Rehabilitierung von Nationalstaat, Ethnizität und Machtstaat. Seine These lautet: Es gibt eine unmerkliche Verwandlung der Deutschen seit 1989.

      Die falsche Normalisierung