La nascita della tragedia
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Le opere che, in sequenza incalzante, Nietzsche riuscì a scrivere in pochi mesi del 1888, prima di sprofondare nella follia, si presentano innanzitutto come una sorta di fulminea chiusura dei conti: con Wagner e la musica (II caso Wagner), con la filosofia (Crepuscolo degli idoli), con se stesso (Ecce homo). All'Anticristo, infine, spetta la funzione di chiudere i conti con il cristianesimo, oggetto sempre più ossessivo delle analisi e degli attacchi dell'ultimo Nietzsche. Il tono è ultimativo, da manifesto, preludio a un'" azione" che doveva essere un attacco radicale a tutta la nostra civiltà. Ma, al tempo stesso, Nietzsche si mostra qui ancora una volta di una sottigliezza psicologica (nel suo senso) prodigiosa, come dimostrano le parole bellissime, e profondamente amiche, sulla figura di Cristo. Mentre la condanna del cristianesimo e della morale convogliano in sé quella, più generale, contro tutte le forze nemiche della vita e capaci di camuffarsi dietro le potenze della religione e della cultura. Contro di esse Nietzsche scende definitivamente in guerra in queste pagine devastatrici, giungendo a siglare, alla fine, la sua "legge contro il cristianesimo" col nome terribile dell'Anticristo, in quanto "trasvalutatore di tutti i valori".
Die 1980 erschienene "Kritische Studienausgabe" der Werke Friedrich Nietzsches revolutionierte die Nietzsche-Rezeption, indem sie erstmals den gesamten Nachlass ohne Fälschungen zugänglich machte. Die italienischen Forscher Colli und Montinari transkribierten die Manuskripte und trugen zur Zerschlagung von Nietzsche-Legenden bei.
Zarathustra, inspiriert von einem persischen Religionsstifter des 6. Jahrhunderts v. Chr., bekämpft den Nihilismus, der aus der Erkenntnis 'Gott ist tot' hervorgeht. Er strebt danach, einen neuen Glauben zu etablieren: den Glauben an den 'Übermenschen'. Während schwache Menschen den Geboten des toten Gottes folgen, sucht der Übermensch sein Heil in der Erde, der Macht, Vitalität und Stärke, um der Welt einen neuen Sinn zu geben. Der Übermensch ist in der Lage, alte moralische Werte abzuschaffen und in völliger Freiheit das Lebensgefühl zu verbessern. Das Werk besteht hauptsächlich aus Zarathustras Reden. Um den nihilistischen Folgen des christlichen Denkens zu entfliehen, zieht sich Zarathustra mit 30 Jahren in eine Höhle zurück, wo er die Lehre vom Übermenschen entwickelt. Das Buch gliedert sich in vier Teile: In den ersten beiden verkündet Zarathustra die Lehre vom Übermenschen. Im dritten Teil formuliert er den zentralen Gedanken seiner Philosophie: 'Grund aller Dinge ist die ewige Wiederkehr des Gleichen mit ihrer Sinnlosigkeit.' Er widerspricht einem übergeordneten Sinn und erkennt den schöpferischen Willen der Menschen, der Götter und des Lebens. Im letzten Teil wird Zarathustra von Menschen um Hilfe gebeten, um die Verzweiflung nach dem Tod Gottes zu überwinden. Trotz anfänglichem Mitleid siegt sein Wissen um die Wiederkehr des Gleichen, wodurch er die christlichen Werte verwirft und dem Ideal des Übermenschen entsprich
Kritische Studienausgabe in 15 Bänden
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